Mai 2016: Aloha

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Genau zwei Monate nach meiner Reise hinauf nach Spitzbergen waren es, als ich am vergangenen Montag Canada (nach unglaublich dichten und arbeitsreichen Tagen) verliess und nach Hawaii flog – auf die grosse Insel, „Big Island Hawaii“. Das war auch genau einen Monat nach meiner Rückkehr aus Ägypten.

Es ging um einen Abschluss – und das Einhorn wartete dort bereits auf mich. Ich war auch vor 11 Jahren dort, doch war die Zeit eine ganz andere. Damals war es ein Traum, der mich dorthin führte… als ich drauf und dran war, einen Winter zum Schreiben in Thailand zu verbringen. Und ich sah eine grosse Welle auf ein Land zukommen und hörte: „Gehe nach Hawaii“, mit wenig Begeisterung. Doch es war eine gute Zeit (auf Maui vor allem) und es hielt mich am Leben, denn das folgende Ereignis in Thailand war riesig und viele haben damals den Planeten verlassen.

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Jetzt waren es drei Tage nur und sie waren randvoll gefüllt mit abschliessenden Arbeiten. Es ging dabei um den Ausgleich zwischen Feuer und Wasser, damit ihre höhere Ebene sichtbar werden konnte, welche für den Übergang in die neue Dimension nun wichtig sein wird.

Diese Inseln inmitten des „Feuerringes“ im Pazifik waren einst zentral und sind es auch jetzt. Ihre Geschichte führt zurück zu MU, dem Urmutterland, auf dem später die Zivilisationen von Lemurien entstanden sind… Sie hatten eine hohe Schwingung, aber wenig Erdung. Jetzt haben wir viel Erd-Orientierung im Sinne von materiellen Interessen. Doch die hohe Schwingung kehrt gerade zurück. Dennoch braucht es jeden Einzelnen von uns, der diese Schwingung übernehmen und lenken lernen muss – auch wenn viele davon noch keine Ahnung haben.

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Die Begegnung mit Pele, der Feuergöttin von Hawaii, ging einher mit der Rückkehr der Einhornkraft als Ausdruck einer sehr hohen, weiblich-mütterlichen Dimension. Mitzubringen war ein Stein von der Sunshine-Coast, der Einhornstein – wie ich ihn nannte, weil dort die Einhornkraft eine Woche zuvor befreit worden war. Und dann war da wieder ein Lapislazuli, den mir eine liebe Freundin auf den Weg mitgegeben hat und dessen Form einer Frau glich, die sich ihrem Kind zuneigt.

Es bedurfte einer sehr langen Wanderung um Pele’s Kraterkessel, um ihre wild gewordene Feuer-Kraft zu sammeln. Dieses Gehen rief – trotz des Wanderstockes – wieder die Erinnerung an die Geschichte mit Rigel als dem „linken Fuss des Orion“ und dem verwundeten Bein wach, als ich am Abend kaum mehr gehen konnte.

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Am nächsten Tag jedenfalls war ich besser ausgestattet, denn ich konnte mir vom kleinen Hotel-Inn, in dem ich wohnte, ein Fahrrad leihen. Das allerdings war ein Abenteuer in sich selber: kein Gang, keine Bremsen, ein nasser Sattel… und (so meine Vermutung) eine heimlich eingebaute Bremse, denn es war oft, als müsste ich es anschieben. Dennoch hat es mir einen grossen Dienst erwiesen und verhindert, dass ich auf meinem Weg zu den grossen Wasserfällen und damit zur Schwester von Pele ca. siebzehn Kilometer entlang der Strasse gehen muss.

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Dort ergab sich, dass ich wohl mehr zu sehen bekam, als bloss den Blick hinunter zum Eingang in das „Tal der Könige“.[1] Es gab nämlich eine kleine „Tal-Tour“, für die ich mich noch anmelden konnte, obwohl sie kaum eine Stunde später startete. Ich hatte Glück… und wir alle, denn auch das Wetter war, entgegen aller Voraussagen, recht gut. Ansonsten wäre diese Tour unmöglich, da nur eine extrem steil abfallende Strasse nach unten führt.

Wunderschön war es dann, als wir bald schon aus der Ferne den berühmten „Hi’ilawe“-Wasserfall sahen. Auch hier hatten wir Glück, denn er führt oft ganz wenig Wasser… Die Begegnung mit Námaka, der Schwester Pele’s, war naturgemäss eine ganz andere. Es war wie eingeladen und verwöhnt werden.

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Der abschliessende Tag war auch gleichzeitig der Tag meines Rückfluges nach Canada, wo ich früh am nächsten Morgen ankam. Zuvor jedoch war eine kleinere Wanderung zu machen und zwar zu den „Regenbogen-Fällen“, den Wasserfällen in der Nähe der Stadt Hilo, in welcher ich während dieser drei Tage wohnte.

Dort war der Lapislazuli an „seinen“ Platz zu bringen. Und das war gleichzeitig die Rückkehr der „Grossen Göttin“, die nun auf einer viel höheren Schwingungsebene anwesend ist… und hier das Tor offen-halten wird in ihre eigene Vergangenheit und Zukunft, damit wir es durchschreiten und im ewigen Hier-und-Jetzt ankommen können. Es war ein magischer Moment, in der die Dimensionentore geöffnet wurden – für uns alle.

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Natürlich entsteht in diesem Prozess auch ein enormer Gegenwind und vieles sieht jetzt furchterregend aus oder es macht Angst. Doch nichts davon kann uns aus dem Gleichgewicht bringen, wenn wir in uns selber angekommen sind und wenn wir über unsere Herzen die nächste Dimension berühren, welche auch die Öffnung zu allen weiteren Dimensionen ist.

Alle drei Tage auf „Big Island Hawaii“ waren weitgehend abseits von touristischen Routinen verlaufen, wie sie sonst dort üblich sind, denn solche Ziele passten einfach in keines der vielen Programme. Und ohne Auto befindet man sich sowieso jenseits jeglicher Zivilisation. Hilflosigkeit und Ungläubigkeit war deshalb in manchen Gesichtern zu sehen, wenn ich um Richtung und Wegweisung fragte.

Freilich wusste ich vorher auch in keiner Weise, was genau zu machen sei und deshalb war auch keine Planung möglich. Wie immer jedoch bei solchen Arbeiten war es das Eingestimmtsein auf den jeweiligen Augenblick, welches scheinbar Unmögliches möglich machte – und oft noch viel mehr.

Mehr darüber kommt später noch!

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ps: hier zum Hineinhorchen das Lied zum Wasserfall „Hi’ilawe“ des berühmten Sängers aus Hawaii – Brother iz: https://www.youtube.com/watch?v=tYCjWcIloBc

 

Copyright: http://inner-resonance.net/ (Magda Wimmer)

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[1] Am Vortag scheiterten alle meine Versuche, eine Tour in dieses Tal zu buchen und ich liess dann das Unterfangen einfach los und verabschiedete mich von der Idee