„Die Leute haben Angst,
große Angst vor denen,
die sich selbst erkannt haben.
Denn sie besitzen eine gewisse Kraft,
eine Ausstrahlung,
eine magnetische Anziehungskraft,
ein Charisma,
das lebendige, junge Leute
aus dem Gefängnis der Tradition herausholen kann.
Einen Erleuchteten kann man nicht zum Sklaven machen
das ist die Schwierigkeit.
Und man kann ihn nicht einsperren.
Jeder geniale Mensch,
der etwas von sich selbst erfahren hat,
ist nicht so leicht zu nehmen;
er wird zwangsläufig Aufsehen erregen.
Die Massen wollen nicht aufgerüttelt werden,
selbst wenn sie unglücklich sind.
Sie sind unglücklich,
doch sie sind an ihr Unglück gewöhnt.
Und jeder, der nicht unglücklich ist,
ist für sie ein Fremder.
Ein Erleuchteter ist am fremdesten in dieser Welt.
Er scheint nirgendwohin zu gehören.
Keine Organisation schränkt ihn ein,
keine Gemeinschaft, keine Gesellschaft, kein Land.“
– Osho