Eins ums andere Mal,

hinab ins finstere Tal,

und dann – dann wieder hinaus,

zu lichten Höhen hinauf,

der Glaube muss stark sein

– muss reichen –

daß letzte Schatten nun weichen.

Mal scheint dir alles verloren,

dann wieder neu ist’s geboren,

mal erkennst du dich selbst nicht mehr wieder,

dann erklingen

– so klar –

neue Lieder,

Freude, Ekstase, Glück –

wenn das WAHRE SELBST kehrt zurück.

Mal liegt die Hoffnung am Boden,

wenn die Stürme des Wandels laut toben,

doch dann – auf ein Neues – „er“ steigt,

der PHÖNIX – Kraft, Anmut – sich zeigt,

Mal fühlst du dich „tot“ – ganz leer,

verloren, verängstigt und schwer,

dann kehrt es zurück doch – das LEBEN,

und du fühlst – meinst zu fliegen – zu schweben.

Mal denkst du – du kannst nicht mehr weiter,

keine Sprosse mehr auf dieser „Leiter“,

dann erklimmst du im Nu drei Stufen,

denn du hörst „sie“ – die QUELLE – dich rufen.

Mal scheint dir die LIEBE entschwunden,

dann hast du sie wieder gefunden,

mal scheint alle Kraft aufgebraucht,

doch plötzlich sie wieder auftaucht.

Die Welle – „sie“ brandet herein,

oft fühlst du dich elend – allein,

sie wäscht – unbeirrt – Altes fort,

die Schöpfung – die WAHRE – hält Wort,

zu schenken das NEUE – das SEIN,

so hell und so klar und so rein,

wahrhaftig und strahlend – voll LICHT,

so leicht – drum verzage nur nicht.

Der Derwisch – er tanzt seinen Tanz,

umwirbelt von goldenem Glanz,

und wir – mutig tanzen wir mit,

mal schwer und mal leicht – Schritt für Schritt.

Ein Tanz auf dem „wachen“ Vulkan,

das LICHT – es bricht machtvoll sich Bahn,

wir reiten die schön-wilden Pferde,

so schnell dreht „sie“ sich – „Mutter Erde“,

dreht machtvoll hinein sich ins Licht,

damit nun das NEUE anbricht.

Wir gehen, wir laufen, wir kriechen und rennen,

wir tappen im Dunkeln – und wir erkennen,

wir weinen, wir lachen, „verlieren“ und siegen,

verharren ganz still, dann wild wir losreiten,

mit machtvollen Schwingen – wir frei dahingleiten,

Wind uns trägt – in die endlosen Weiten,

hier und jetzt – lass‘ HERZ-SEELE dich leiten,

in die Schönheit und Wunder der ewigen Zeiten,

in den Zauber der lichtvollsten Ewigkeiten.

Hinauf und hinab – mal laut und mal leise,

eine – für wahr – unbeschreibliche Reise,

weiter und weiter – im Licht wir uns wiegen,

mit goldenen Flügeln – wir lachen – wir fliegen,

direkt in die Sonne

– wahrhaftig –

zu SIEGEN !

 

Kimama