„MENTAL HOUSECLEANING“ 😉 ….

„Und wenn du denkst es geht nicht mehr …………“
von Kimama
Juni 2015

„……dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her !“ – oder so ähnlich 😉 !

„Was ist denn bloß los ?“ mag sich der eine oder die andere wohl im Verlauf
der letzten Wochen und Monate gefragt haben.
Ein Gefühl von:
Da war ich aber schon mal WEITER, schon mal BESSER,
schon mal MEISTERLICHER, schon mal mehr EINS MIT MIR SELBST,
schon mal MEHR IN MEINER KRAFT, schon mal – gefühlt – NÄHER AM ZIEL,
und ganz bestimmt schon mal MEHR ICH SELBST als J E T Z T.
SELBSTZWEIFEL-ALARM, gepaart mit temporärer,
völliger ORIENTIERUNGSLOSIGKEIT/dem GEFÜHL GAR NICHTS MEHR ZU WISSEN und so unangenehmen Gedanken/Gefühlen wie:
„War alles umsonst, stehe ich wieder –
nach all den vielen Jahren, all der geleisteten „Arbeit“ – am Anfang,
hatte das alles einen Sinn ?“ und vor allem „Wer bin ich?“
Das alles, OBWOHL die Herausforderungen auf allen Ebenen/in allen Bereichen
und die daraus resultierende Leistung/ Arbeit/ spirituelle Stärke und Hingabe –
welche einem die letzten Monate abverlangt wurden und noch immer werden –
nie größer gewesen zu sein scheinen.
Wobei dieses J E T Z T auch nur relativ zu verstehen ist, denn dieses JETZT,
dieser „Raum der Leere“, zieht sich schon relativ lange hin…….erschöpfend lange.

Und das in einer Phase, wo sich so etwas wie „Zeit“ oder das Empfinden selbiger,
nun wohl völlig und endgültig aufgelöst zu haben scheint:
Morgen – Abend – Mittag – Wochentage – Jahreszeiten – gestern – morgen-
alles scheint in einem riesigen, eben diesem „leeren Raum“ – ohne festen Halt –
zu verschwimmen.
Termine, Pläne, feste Strukturen, Regeln, Normen, Orientierungspunkte,
alte „Werkzeuge“ um „durchzukommen“ ?
Aha – wie ging das nochmal – war da mal was ?
Ein Gefühl als würde man – wie ein Ping-Pong-Ball – durch die Gegend geschleudert werden, frei nach dem Motto: „So – jetzt guck‘ mal wie du damit zurecht kommst !“
Alles natürlich nicht neu, alles schon ‚zig mal dagewesen –
über all‘ die vielen Transformationsjahre hinweg betrachtet.
Aber in dieser geballten Form, in dieser Intensität, dieser STRENGE –
das Wort GNADENLOSIGKEIT verkneife ich mir an dieser Stelle wohlweislich –
in dieser atemberaubenden und fast pausenlosen Heftigkeit,
in der die Energien hereinrauschen und die Wellen einem zum „Surfen einladen“ –
hat es so wohl wirklich noch nicht gegeben.

Sicher – man könnte nun auch argumentieren, daß man/frau sich mittlerweile –
nach Jahren/Jahrzehnten der Transformation – an all das gewöhnt haben könnte.
Hat man/frau ja auch, bis zu einem gewissen Grad.
Aber selbst „gewöhnt sein“ hat seine Grenzen und ist – meinem Gefühl nach –
auch nicht das Mittel der Wahl,
geschweige denn die Lösung der momentanen „Großwetterlage“.
Eher eine noch höhere Stufe – vielleicht die ultimative Stufe –
der Hingabe an den Wandel !

Die transformativen Energien/Wellen scheinen alles hinwegzureißen,
was noch an Begrenzendem, Altem, Verbrauchtem,
nicht zum Wahren/Neuen Passendem – im Innen, wie auch im Außen –
übriggeblieben ist.
Da darf man/frau sich schon mal daran erinnern, das Atmen nicht zu vergessen,
und den Optimismus hochzuhalten ist ganz sicher – zumindest ein KLEINE – Meisterleistung.

Das Paradoxe dabei ist –
obwohl so paradox ist es wohl gar nicht, eher schon die logische Folge,
dieses alles umwälzenden und nur allzu oft „in die Knie zwingenden“ Wandels –
während einem die „Stahlklammer der Wandlungswellen“ scheinbar den letzten Tropfen Dunkelheit aus den Zellen zu pressen scheint und einem der heiße Schweiß in Strömen den Körper herunterrinnt, kehren gleichzeitig die kreativen Impulse, die Talente, die Gaben in geballter Form zu einem zurück.
Und während du zitternd und vibrierend, mit wackeligen Beinen,
und unter der gefühlten Schwere der Energien stöhnend am Küchentisch sitzt,
beliebt es dem HOHEN SELBST gerade DANN, dir einige wundervolle, kreative Impulse mitzuteilen, die am besten sofort – HALLOOOOOOOO…….? –
aber ganz bestimmt in Bälde zu Papier gebracht, auf Leinwand festgehalten
oder sonst in irgendeiner kreativen oder anderweitigen Form umgesetzt werden sollen.
Das Einzige was du noch denkst ist: „Okayyyyyyyyyyy – mach‘ ich dann,
wenn ich wieder Luft bekomme und einigermaßen klar und panikfrei denken kann !“

Ein Gefühl als würden die Kanäle, von denen man eigentlich dachte, sie seien –
nach den vielen Jahren und der bereits geleisteten oft harten körperlichen/emotionalen/psychischen und geistigen Arbeit –
doch schon relativ „sauber“, noch einmal und in noch nie dagewesener Weise „freigeputzt“ – und auf einmal kann man sie wieder hören –
DIE STIMME, DIE MAN SO LANGE –
UND SO SEHNSUCHTSVOLL/ SCHMERZHAFT – VERMISST HAT !!!
Und in wertvollen, lichvollen Augenblicken erhascht man einen kurzen Ausblick auf diese unendliche Weite, nach der man/frau sich so sehr und schon so lange sehnt,
ein kurzes Gefühl der wirklichen EINHEIT MIT SICH SELBST/DEM WAHREN SELBST und dem unaussprechlichen Frieden, der unermeßlichen Freiheit, der ungebremsten LEBENDIGKEIT, und der grenzenlosen Möglichkeiten, die damit einhergehen.
Nur um es Sekunden/Minuten/vielleicht auch mal Stunden später sofort wieder herzugeben/hergeben zu müssen, wenn die nächste Welle unerbittlich heranrollt,
und die Augen groß und ein bisschen verzweifelt sprechen:
„Wie lange noch, wie oft noch ? Ich will nicht mehr, mag die Freiheit nicht mehr hergeben, will nicht mehr durch den Schmerz – auf welcher Ebene/in welchem Bereich auch immer – NICHT SCHON WIEDER !“

Denn auf der anderen Seite, führt dieser fast schon pausenlose „Wandlungsstress“ dazu, daß man – gefühlt – so gut wie gar keinen Kontakt mehr mit sich selbst hat
und der altbekannte Satz:
„Ich kenne dich nicht, aber ich wasche dich trotzdem…“
eine ganz neue und teilweise durchaus beängstigende Bedeutung bekommt.
Hierbei liegt das Problem wahrscheinlich weniger in der Tatsache,
daß es so ist/sich so anfühlt, wie ein totaler Persönlichkeitsverlust,
als vielmehr in der Dauer dieses zu ertragenden Zustandes.
Klar – kann man/frau alles „wuppen“ – haben wir über die Jahre ja oft genug bewiesen – die einen mehr, die anderen weniger – aber nach Wochen/Monaten,
macht sich irgendwann – eine gewisse Besorgnis breit,
um nicht zu sagen totale Erschöpfung und den Satz: „Ich kann nicht mehr !“
muss man/frau sich schon gaaaaaaaaaanz bewußt verkneifen.
Denn alles was du tust, sagst, denkst, scheint irgendwie nicht stimmig,
nicht wirklich zu dir gehörig.
Hinter allem steht die Frage:
„Kommt das wirklich von mir, gehört das wirklich zu mir, bin das wirklich ich ?“
Scheinbar keine Identifikationen auf der Seins-Ebene mehr möglich,
alles fließt in eine scheinbare, völlige Trennung vom Selbst,
die zwar einerseits „nur“ illusorisch und zeitlich begrenzt,
aber andererseits auch brutal real ist und die es –
unleugbar/unausweichlich – zu überwinden gilt.
Auch wenn dies manches mal „schlicht und ergreifend“ bedeutet,
den Anblick der „Wunde“/ den Schmerz zu ertragen –
egal ob nun körperlich, seelisch oder emotional – ohne die Option wegzurennen,
oder Masken darüber zu ziehen.
Da können Stunden – gefühlt – schon mal zu Ewigkeiten werden.

***Hinein in den Wandel gleiten,
der Schöpfung den Weg bereiten,
hinein in den Wandel springen,
das LIED DES SCHMETTERLINGS singen,
bis in den Kern der Quelle,
ein Meer von Schmerz in der Zelle.

Ertragen den Anblick der Wunde,
eine bewußte Stunde,
eine bewußte Zeit,
gefühlt eine Ewigkeit.

Keine Flucht, nichts betäuben, kein Fliehen,
keine Masken darüber ziehen,
und dennoch – voll Mut – weiter LIEBEN,
von der Sehnsucht nach Freiheit getrieben.***

Auszug aus dem Gedicht
„Wege – einzigartig, ungezählt……..“
von Kimama
11.05.2015

Von den vielen Symptomen/Schmerzen, die noch einmal hochkommen –
gefühlt zum tausendsten Mal – muss ich glaube ich gar nicht reden,
ist individuell sowieso sehr unterschiedlich, und Vergleiche sind hier nur tendenziell möglich.
Aber die Länge dieser Phase führt selbst bei denen, die schon lange auf dem Weg sind, ab und an dazu sich zu fragen, ob wirklich alles in Ordnung ist,
und „Gedankenhygiene“ kann an „schlimmen Tagen“ wirklich herausfordernd sein.
Natürlich gibt es allgemeine Übereinstimmungen, Strömungen,
die so ziemlich alle betreffen, z. B. koma-artige Müdigkeit,
um ‚mal eines der weniger Schlimmen/Gravierenden zu nennen –
aber im Großen und Ganzen ist es mehr denn je eine seeeehr
individuelle Angelegenheit.
Mit ein Grund, daß sich in den letzten Wochen bei vielen verstärkt EINSAMKEITSGEFÜHLE breitgemacht haben,
zumal man sich streckenweise sehr oft des Eindrucks nicht erwehren kann,
daß so gar keine Hilfe mehr kommt, von der eigenen „Crew“, den Engeln,
den Meisten, oder wem auch immer, daß man völlig allein „in der Wüste steht“,
ganz auf sich allein gestellt und es selbst kaum fassen kann,
daß es eben so ist/so sein soll – Überforderungsgefühle inklusive.
THEMA SELBSTMEISTERUNG/ SELBSTERMÄCHTIGUNG taucht –
mehr als je zuvor – groß und unumstößlich in unserem Bewußtsein auf –
verstärkt bereits seit Ende letzten Jahres.
Zusätzlich haben sich viele „Freundschaften“ mit Weggefährten aufgelöst,
was wiederum dem Einsamkeitsgefühl „Futter gibt“.

Für mich fühlt es sich an wie ein relativ „unangenehmer“, nahezu ständiger –
und ich meine ständiger – Auf- u. Achtsamkeits-fordernder Schwebezustand
zwischen dem Alten und dem Neuen.
Ein permanent gefordestes „Sich-Einfühlen“ in die inneren Prozesse,Vorgänge, Zustände, Empfindungen, Gedanken – ein wachsames Beobachten,
bewußtes Wahrnehmen und Transformieren auf höchster Stufe.
Natürlich war das in den vergangen Jahren nicht anders,
aber in dieser Stärke, Strenge, Durchgängigkeit und Dauer doch eher nicht –
zumindest nicht soooooo lange AM STÜCK.
Und immer wieder die Frage:
„Was vom Alten – wenn überhaupt noch etwas – funktioniert und passt noch,
was vom Neuen – wenn überhaupt schon etwas – geht bereits ?“
Wenn es ganz blöd läuft 😉 geht u. passt vom Alten gar nichts mehr
und vom Neuen NOCH nichts –
SUPER-ANGENEHME ZWICKMÜHLE, ein wirklich „FUNNY EGG-DANCE“ 😉 !

Zwar besteht meist noch diese – mittlerweile ziemlich winzige –
„Schnittfläche“ zwischen beiden „Welten“/“Wahrheiten“/“Realitäten“ –
oder sollte ich besser sagen: dieses Drahtseil –
auf der/dem man/frau sich zumindest einigermaßen sicher bewegen oder
balancieren kann, aber „entspannt“ fühlt sich definitiv anders an.
Betroffen sind so gut wie alle Bereiche –
sowohl das äußere Leben, Familie, Freundeskreis, Beruf, Wohnsituationen,
Lebensführung,
als auch und vor allem der Umgang mit sich selbst, den eigenen Gedanken, Überzeugungen, Vorstellungen, mit dem eigenen Körper, der Ernährungsweise,
dem Umgang mit den eigenen inneren Prozessen, Zuständen, Symptomen, Schmerzen, den eigenen – vielleicht überholten ? – „Transformations-Werkzeugen“ usw., usw., usw..
Alles wird permanent durchlichtet, „geshiftet“, hinterfragt und
gegebenenfalls neuangepasst – quasi im Minutentakt.
Selbst das „Sich-Ablenken“ –
ein in den vergangen Jahren oftmals gerne angewandtes und auch gutes Mittel,
um sich durch so manch heftige Wandlungsphase zu manövrieren,
stellt mittlerweile schon länger kein wirklich probates und angemessenes „Werkzeug“
zum Umgang mit den Transformationsprozeßen mehr dar –
oder zumindest viel seltener.
Stattdessen – D A U E R – B E W U SS T – S E I N !!!

Wobei gleichzeitig das innere Bedürfnis genau DAS zu tun,
nämlich sich „abzulenken“ oder „einfach auszubrechen“
nie größer gewesen zu sein scheint, als gerade JETZT.
Ein teilweise schizophren-paradox anmutender Zustand oder Zwiespalt –
der durchaus als stressend empfunden werden kann……
Aber andererseits – dort – wo die eigene innere Schöpferkraft,
das eigene HOHE SELBST das völlige Kommando übernimmt –
inklusive unmissverständlich-klarer ANSAGEN –
hat sich sowieso – im wahrsten Sinne des Wortes – jegliche Disskusion erledigt 😉 …..

Orientierungspunkte im Außen gibt es nahezu keine mehr,
die Suche nach Antworten bei Quellen,
die außerhalb des eigenen Selbst liegen –
SINNLOSER DENN JE !!!

Auch die Sinneswahrnehmungen verändern sich zu bestimmten Momenten auf durchaus überraschende und teilweise irritierende/unerwartete Weise.
Vor einigen Wochen war ich beispielsweise zu Fuß unterwegs Richtung Innenstadt,
als ich plötzlich ein Klicken oder Knacken im Ohr hatte.
Grundsätzlich nicht neu und allenfalls ein Hinweis darauf, daß in Kürze so etwas wie Drehschwindel im Anmarsch sein könnte, auch Übelkeit und die Frage:
„Schaff‘ ich es noch bis nach Hause ?“
Allerdings hörte sich das Ganze irgendwie „anders“ an,
und im zweiten Moment dachte ich, vielleicht höre ich einfach irgendwo in meinem Körper einen Knochen oder ein Gelenk knacken – wäre ja auch nicht neu.
Der Versuch das Ganze zu lokalisieren scheiterte jedoch und ich begann mich nach einiger Zeit des Weiterlaufens tatsächlich zu fragen,
was da nun wieder auf mich „zurollen“ könnte.
Schließlich stand ich an der ersten „beampelten“ Straße und wartete auf Grün,
als ich schlagartig erkannte, von wo das Klicken im Ohr herkam.
Es war dieses kleine Kästchen, das an den meisten Ampeln angebracht ist,
und durch Vibration blinden Menschen den Zeitpunkt der „Grünschaltung“ mitteilt,
und das ein permanentes Klick-Geräusch aussendet.
Durch „Abbiegen“ geriet ich dann in ein Zentrum von insgesamt 4 Ampel,
was das Geklicke/Geknacke wirklich in ohrenbetäubender Weise anschwellen ließ
und ich beeilte mich, dort schnellstens wegzukommen.
Natürlich könnte man jetzt sagen, es sei normal dieses Knacken bereits in 150 m Entfernung zu hören, das mag ich nicht beurteilen. Für mich war es jedenfalls bis dato außergewöhnlich, zumal das Klicken nicht langsam lauter wurde,
je näher ich der Ampel kam, sondern vom ersten Moment an die finale Lautstärke –
direkt an der Ampel – innehatte,
nur noch getoppt durch das hinzukommen von 3 weiteren Ampeln.
Zwar ist so etwas – zumindest bei mir – nicht ( oder noch nicht ?) an der Tagesordnung,
aber gerade deswegen, umso einprägsamer und erinnerungswürdiger.

Positiv/stark bleiben ist essentiell, aber manchmal kaum noch zu schaffen –
ich denke jene, die auch auf körperlicher Ebene einiges „abbekommen“
wissen wovon ich rede.
Von der Sehnsucht, nach all den Jahren endlich wieder LEBEN zu dürfen,
Spaß zu haben, frei zu sein und sich im eigenen Körper geborgen
und zu Hause zu fühlen, ohne Transformations-, Download-, Energiestreß,
spreche ich wohl besser erst gar nicht.

HINGABE an den Wandel, HINGABE an das eigene HOHE SELBST
hat in diesen Wochen und Monaten eine ganz neue Bedeutung bekommen,
und ich glaube es ist keine Schande zuzugeben,
daß es manches mal kaum noch zu ertragen ist –
Demut vor der Schöpfung hin oder her…….
Nur leider hat Jammern noch nie etwas gebracht und jetzt schon gar nicht mehr,
und ist auch kaum hilfreich dabei, den Selbstzweifeln „Herr/Frau zu werden“,
die fast zwangsläufig immer wieder mal – oder wenn es besonders heftig kommt –
prompt bereit stehen, um einem auch noch die letzte Kraft und Zuversicht zu rauben.

„ONE WAY TICKET ZUM ORGINAL“ –
eine „traumhaft schöne Reise“ – irgendwie,
und irgendwie aber auch so überhaupt gar nicht ……….

Wenn alles in dir nach FREIHEIT schreit, danach jetzt endlich zu LEBEN,
alles umzusetzen, was du in dir trägst, deine Herzensvisionen zu manifestieren,
aber alles was du „tun“ kannst ist,
immer wieder durch diese temporäre Trennung von dir selbst zu gehen,
bis auch die letzte Zelle, auch die letzte u. tiefste Ebene geklärt sind,
dich den Energien HINZUGEBEN,
weil es für’s Gegenhalten schon lange nicht mehr reicht –
und auch kaum zu empfehlen wäre –
dann lässt das teilweise eine solche Verzweiflung entstehen,
daß es einem schier das Herz zu zerreißen scheint –
inklusive einer „Scheißwut“ auf die gesamte Transformation.
Wobei diese Wut sich im schlimmsten Fall dann wieder gegen dich selbst richtet –
also auch nicht die beste Idee ;).

In diesem ganzen Tohuwabohu der physischen/psychischen/emotionalen Zustände
ist es immer wieder die LIEBE,
in ihren unterschiedlichsten Ausdrucks- u. Erscheinungsformen,
die HALT und KRAFT gibt.
Jedoch in eben diesem Chaos und Streß DIE LIEBE zu FINDEN –
gerade und vor allem auch die SELBSTLIEBE
( denn, wen soll ich lieben, wenn ich gar nicht mehr weiß, wer ich bin ? ) –
ist sehr oft „SAUSCHWER“.
Und nur allzu oft bedeutet diese Liebe eben nicht das,
was einem gerade angenehm wäre, oder „in den Kram passen würde“
oder einfach schön WÄRE,
sondern sehr oft bedeutet sie – achtsam, bewusst und angemessen,
der Situation entsprechend zu handeln – FLEXIBILITÄT: auch so ein Thema !
Feste Vorstellungen, wie etwas zu sein hat, loszulassen.
Und sehr oft bedeutet die Liebe STARK ZU SEIN –
auch und gerade SPIRITUELL STARK –
in einer Form und Ausprägung, die über das menschliche Verstehen und Begreifen
weit hinauszugehen scheint und einem immer wieder auch in
totale Überforderungsgefühle treibt.

Die vorherrschende Erkenntnis dieser finalen??? Tage scheint –
zumindest meinem Empfinden nach – mehr denn je zu sein,
den eigenen Weg, die eigene „Eins-Werdung“, zu einem „Happy End“ zu führen –
und zwar auf die ureigene, ganz individuelle Weise.
Als das Einzige, was noch wirklich zählt, der einzige Sinn, die oberste Priorität,
der absolute Fokus, den es fast rund um die Uhr zu halten gilt.
Denn alleine das kann –
sowohl für den Einzelnen selbst, als somit auch für alle anderen, ja für ganz GAIA –
einen Gewinn, um nicht zu sagen DEN GEWINN darstellen.

Somit gilt wohl nach wie vor die Devise:
„NICHT AUFGEBEN – DURCHHALTEN – WEITERGEHEN –
UND AN DIE BILDER UND VISIONEN IM EIGENEN INNEREN GLAUBEN –
UND NICHT ZULETZT AN DAS LANG ERSEHNTE „HAPPY END“…….“
Auch wenn das vielleicht kitschig oder naiv klingen mag,
und auch wenn in diesen Tagen
( wie auch schon in den vielen Tagen/Wochen/Monaten/Jahren zuvor ) –
keinerlei oder nur minimaler Raum, Platz oder die Zeit zu bleiben scheint,
für so etwas wie Naivität….
Aber wahrscheinlich sollte man/frau „Naivität“
nicht mit einem festen, unbeirrbaren Glauben verwechseln,
der – direkt aus dem eigenen Inneren, aus dem Kern der Zelle –
das eigene Sein durchflutet, aller widrigen Umstände zum Trotz,
mit dem einzigen Ziel, jene Kraft und Stärke zu spenden,
um sicher und „ultimately“ ans Ziel zu gelangen –
zur Verschmelzung mit dem BLUEPRINT,
zur EINHEIT mit dem EIGENEN WAHREN SELBST.

Oder – um es mal mit den Worten von Andreas Bourani auszudrücken –

„…….komm‘ nicht auf Scherben zum Stehen…….!“

Kimama