Vieles von dem was in der letzten Zeit in Bewegung gebracht wurde, bedarf einer gewissen Eingewöhnungszeit, bis es sich dauerhaft etabliert. Was wir damit zum Ausdruck bringen möchten ist sehr simpel, denn wieder habt ihr – sowohl im Inneren als auch im Außen – einen erneuten Zyklus durchlaufen und zum Abschluss gebracht. Dabei wurde euer energetisches Umfeld völlig neu ausgerichtet und die Auswirkungen, die diese Umstellungen mit sich bringen – Körper und Geist gleichermaßen betreffend – sind so enorm, dass sie nur schrittweise integriert werden können. Für dich heißt das nun, die Zeit die du brauchst, um dein energetisches Gleichgewicht wieder zu finden, als eine Zeit der stillen Innenschau anzunehmen, und wenn wir hier von Innenschau sprechen, dann tun wir das absichtlich und aus einem guten Grund. Denn jetzt ist die Zeit, nicht nur deinen Blick nach innen zu wenden, um dein Augenmerk auf die Vorgänge in deinem physischen Körper zu richten, sondern diese Zeit der Stille, diese besinnliche Zeit der Innenschau verschafft dir zugleich den erforderlichen Rahmen, um dich auf all‘ die Informationen einzustimmen, die jetzt aus den unterschiedlichsten Quellen auf dich einströmen. Und der Ursprung dieser neuen Schwingungsfrequenzen kann verschiedenster Natur und Herkunft sein, sowohl von außen kommend, materiell, körperlich, physisch und technisch, als auch esoterisch, tief aus dir heraus, verborgen, geheimnisvoll, vertraulich und enthüllend.

 

Auch wenn durch unsere Wortwahl nun einige „Wölkchen“ in eurer Runde am Teich aufziehen, weil wir – wieder einmal – wie die Katze um den heißen Brei schleichen, bzw. reden, so helfen unsere Worte vielleicht doch dem Einen oder Anderen tatsächlich dabei, hinter die Fassade dieser zuweilen energetisch sehr aufgewühlten Oberfläche zu sehen. Denn wenn ihr euch – auf welche Weise auch immer – mit- und untereinander am Teich verbindet, dann tretet ihr energetisch in Wechselwirkung mit all‘ den Anderen und bringt dort sehr viel in Bewegung, sowohl am Teich (Wortspiel zur gekräuselten Oberfläche), als auch in und bei den einzelnen Teilnehmern, und das geschieht auf eine gute Weise. Denn aus diesen Wechselbeziehungen und Wechselwirkungen am Teich entsteht ein transformierendes „Wavelet“ [Anmerkung: ein Wavelet ist ein seismisches Signal mit definiertem Anfang und endlicher Energie] und diese Berührungspunkte helfen dir – und jedem Einzelnen am Teich – in immer tiefere Schichten vorzudringen und dort klar umrissene Antwort zu erhalten. Das meint: nicht nur du bist aufgefordert, tief in dir nach Antworten zu suchen (und sie auch zu finden), sondern auch diese wunderbare, kollektive EINheit der Gemeinschaft am Teich. Und es meint auch, dass die Antworten, die du tief in deinem Inneren bekommen wirst, sowohl dich selbst, als auch diese GemEINschaft weiter reifen lassen.

 

Lasst uns das bitte näher erklären. Wie wir schon sehr oft bei anderer Gelegenheit gesagt haben, trägt jeder von euch eine einzigartige Schwingung und gleichzeitig ergänzt sich deine individuelle energetische Frequenz mit der kollektiven Schwingung, die ihr gemeinsam am Teich erzeugt. Und wie die etwas komplexeren Musikinstrumente, seid auch ihr polyphon, das heißt, jede eurer Stimmen ist – im Klang dieser Mehrstimmigkeit – selbständig und unabhängig – und die Unabhängigkeit der einzelnen Stimmen drückt sich dadurch aus, dass sie unterschiedliche Rhythmen, Tonhöhen- und Tondauerverläufe haben, und doch ein harmonisches musikalisches Gesamtwerk ergeben. Und das bedeutet, dass du in der Lage bist, deinen einzigartigen Schwingungsausdruck/Ton zu halten und dich dennoch uneingeschränkt auf die Frequenzen der anderen einstimmen kannst – ohne damit deinen individuellen Ausdruck zu schmälern. Mit anderen Worten schwingt ihr mehrstimmig und doch ist jede einzelne Stimme im Wesentlichen gleichwertig. Oder wie die Finger an deiner Hand, die auf jeder Handseite gleich und doch so verschieden sind, dass kein Finger mit dem anderen verglichen werden kann. Oder wie bei einem polyphonen Roman: auch hier sind die einzelnen Figuren nicht das Sprachrohr des Autors und vertreten auch nicht dessen Standpunkt, sondern erhalten ihre eigenen Stimmen und repräsentieren ihre eigenen Charaktere und Vorstellungen. Und doch bedingt das Eine das Andere und jedes einzelne Detail davon ist notwendig, um daraus eine Gesamtkonstruktion entstehen zu lassen, und ganz genau so verhält es sich auch mit euren energetischen Schwingungen.

 

Lasst es uns damit vergleichen, dass ihr eurem Instrument des Lebens – der euch so vertrauten Leier – eine neue Saite hinzugefügt habt und wie jeder erfahrene Musiker benötigst du nun eine gewisse Eingewöhnungsphase, um mit dem neuen Klang vertraut zu werden [Anmerkung: Die Leier erfuhr im Deutschen eine Bedeutungsverschiebung von „die Leier spielen“ hin zu „monoton und sich gleichförmig wiederholend“, was in diesem Textzusammenhang wohl meint, dass wir unsere Art zu leben – und in Austausch/Dialog mit unserer Umwelt zu gehen – nun grundlegend verändern werden]. Denn auch wenn du bereits sehr vertraut mit diesem Instrument bist – schließlich lebst du seit deiner Geburt in diesem/deinem Körper aus Fleisch und Blut – so hast du doch im Laufe deines stufenweisen Prozesses deiner Bewusstwerdung eine ganze Reihe weiterer und neuer schwingungsempfänglicher Potenziale erworben, die es erst noch zu erforschen gilt. Nicht nur das, sondern diese neue Saite, also diese neuen Schwingungsfrequenzen erlauben es dir auch, dein Zusammenspiel mit den anderen in einem viel höheren Maße weiterzuentwickeln und auszubauen und – wie zu eingangs erwähnt – braucht es seine Zeit, damit sich diese Neuerungen setzen – und weiter ausreifen – können.

 

Also möchten wir dich noch einmal wissen lassen, dass alles in bester Ordnung ist, auch wenn sich die Dinge immer befremdlicher anfühlen mögen. Doch genau dafür bist du hierher gekommen, du bist hier und heute auf dieser Erde, damit sich jeder und alles und in alle Richtungen hinein und hinaus entfalten kann. Denn jedes Mal, wenn du diese Abgesandten des Lichts, diese Botschaften aus der Schöpfung allen Seins empfängst, kommen sie zu dir, um dich auf der nächsten Etappe deiner Reise zu begleiten, und ihr seid euch alle zwischenzeitlich sehr bewusst darüber, dass euch eure nächsten Schritte auf vollkommen neues Terrain bringen. Also nimm‘ dir die Zeit, mach‘ es dir bequem, zupf‘ die neuen Saiten und versuche zu hören, was sie dir mitteilen wollen [Anmerkung: Im Gleichnis der vertrauten Leier des Lebens und der neuen Saiten, wie es „Die ständigen Begleiter“ hier verwenden, ist das absolute Gehör gemeint, das heißt, einen gehörten einzelnen Ton zu bestimmen, ohne dabei einen Bezugston zu hören und ohne dabei den Zusammenhang zum musikalischen/schwingungstechnischen Gesamtwerk zu überhören]. Und erlaube diesen einzelnen Schwingungsklängen auch, sich in den Raum/Äther auszubreiten, denn erst dadurch kannst du – wie bereits gesagt – dich mit den anderen zu einem Orchester zusammenschließen. Und wenn jeder seinen neuen und einzigartigen Akkord in dieses vollkommen neue musikalische Stück einbringt, dann werdet ihr ein weiteres Quantenniveau erreichen [Anmerkung: Wenn hier von Ausbreitung in den Äther die Rede ist, dann wird hier Bezug auf die relativistische Dynamik der Quantenmechanik Bezug genommen und deshalb ist von Quantenebenen die Rede].

 

Auch hier mag einigen von euch unsere Wortwahl ein wenig zu blumig – oder vielleicht auch zu plump – erscheinen, aber sei es wie es ist. Was wir dir mitzuteilen versuchen, ist einfach folgendes: Euer Umfang und eure Reichweite haben sich erneut erhöht und das meinen wir in vielerlei Hinsicht [Anmerkung: Die ständigen Begleiter sprechen hier nicht unseren Winterspeck an;-)]. Denn du hast jetzt ein Werkzeug, ein Instrument zur Verfügung, das dir erlaubt, dich auf noch höhere Ebenen emporzuschwingen und in noch viel tiefere Schichten vorzudringen, als jemals zuvor, also zögere keine Sekunde und erprobe dich in diesem Potenzial. Wir können es nicht oft genug sagen: mach‘ es dir bequem und lausche dem Klang in dir, und horche auch auf das zuweilen disharmonisch klingende, zögerliche und ungeübte Geklimper von anderen. Weil – wie gesagt – wenn der einzigartige Klang deines Instruments (mit der ganz neuen Saite – und Wortspiel „Seite an dir“) in Resonanz zum Klang eines Mitmenschen geht, dann setzt du – und setzt ihr – damit völlig neue Schwingungen frei. Und so schallen die neuen Schwingungen herein und heraus und ihr Echo ergibt ein völlig neues Zusammenspiel, eine vollkommen neue Energie. Also lasst diese Schwingungen frei und lasst sie hin und her hüpfen.

 

So, jetzt ist wirklich die Zeit zum Spielen und die Zeit zum Zuhören, denn dies ist kein einseitiger Prozess, sondern vielmehr ein Gespräch und ein Dialog mit- und untereinander und ihr seid alle sehr HERZlich dazu eingeladen, euch aus ganzem Herzen bei diesem Austausch einzubringen und zu Wort zu melden. Denn die Symphonie, die du damit kreierst, wird ein einzigartiges Werk sein und sie wird sehr großen AnKLANG finden und ein ebenso starkes Echo erzeugen. Also, meine Liebe, mein Lieber, sei nicht scheu, wenn es darum geht, dein Werk vorzustellen, denn auch wenn du dich vielleicht wie ein(e) Anfänger(in) darin fühlst, so bist du in Wirklichkeit eine „alte Füchsin“, ein „alter Fuchs“, in dieser Art von energetischer Wechselwirkung, also krame deinen alten Pioniergeist hervor und erlaube dir einfach mit diesen Energien zu spielen. Du wirst nicht an deinem Ergebnis bemessen werden und du wirst auch sonst in keinster Form darin bewertet werden, wie du diese/deine Energien zum Einsatz bringst, denn es geht hauptsächlich darum, dass du dieses Spiel mit Freude spielst und dass du diese Partie [Wortspiel: Partie = Teil des Spiels und Party = vergnüglicher Ort des Beisammenseins] genießt, denn es ist ein wichtiger Teil des Schöpfer Seins, dass du dies – im Moment deines Erschaffens aus reiner, purer Freude tust. Und erst – und nur – wenn du jeglichen Gedanken loslässt, perfekt darin sein zu müssen, wirst du frei und spielerisch erschaffen können, denn hier geht es nicht um das Erreichen irgendeiner vermeintlich erstrebenswerten Messlatte. Der Anspruch auf Perfektion ist lediglich eine uralte Prägung, eine Konditionierung, die dir einen Standard, eine Maßgabe vorgeben sollte, wann, wie und auf welche Art und Weise du etwas zu tun – oder aber auch zu lassen – hast. Und dieser sogenannte „Standard“ [der wie die Plätzchen, die in der Vorweihnachtszeit – für dich unerreichbar – im obersten Regal der Vorratsstube gelagert wurden] diente nur dazu, dich zu entmutigen und dich jeglichen Pioniergeistes zu berauben – und dich folglich daran zu hindern, dich und das Leben in seiner Gesamtheit zu erfahren. Also, lass‘ jedwede Vorstellung los, entspanne dich und „schwinge dich spielerisch und experimentierfreudig in diese Schwingungen“ ein. Und das, was daraus entstehen wird, überragt „das vollkommene Bild von Perfektion“ um ein Vielfaches, denn was du erschaffen wirst, wird so lebhaft, lebendig und ansteckend sein, dass es nur der überschäumenden Freude eines erschaffenden, kreierenden und schöpferischen Herzens entspringen kann.

 

https://aishanorth.wordpress.com/2015/01/27/a-short-update-on-the-energies-80/

 

[Anmerkung: Kurz gesagt: „Leg‘ los und tue es auf deine ganz individuelle und dir zu eigene Art und schau‘, was sich entwickelt“, oder anders ausgedrückt: „Schwing‘ dich ein und auf“ 😉 https://www.youtube.com/watch?v=lZM-5SYr2Yk]

 

Herzliche Freude, Roswitha