Unsere heutige Nachricht möchten wir damit beginnen, dass die energetischen Ströme, denen du nun immer wieder vermehrt ausgesetzt bist, derzeit stark an dir zehren. Das ist nur natürlich so, denn in dieser akuten Phase des Fortschrittes verbindest du dich wieder mit vielen Schichten deines wahren Seins, und gleichzeitig löst du dich von alten Strukturen. Wenn nun diese vertrauten Strukturen, die dir vermeintliche Sicherheit und damit Halt gaben, wegfallen, dann kann in dir vorübergehend ein Gefühl von Verlassenheit entstehen. Denn während die alten Gebilde sich auflösen und dein wahres Sein sich neu formt, trittst du in eine Phase der Leere ein. Dieses Vakuum kann dir das Gefühl geben, irgendwo auf einer Zwischenebene zu hängen und die Füße nicht mehr richtig auf den Boden zu bekommen. Wir wissen, dass das sehr irritierend sein kann und durchaus auch Ängste und Stress hervorbringen kann, aber wir bitten dich, in diesen Momenten nicht wieder in die alten Mechanismen und Muster zurückzufallen. Denn auch das ist nur eine Übergangsphase und sobald du auf der nächsten Ebene angekommen bist, macht all‘ das, was sich in dir so plötzlich in Nichts aufzulösen schien, etwas Neuem Platz. Etwas, das viel grundlegender ist und dich noch mehr zu deinem wahren ICH BIN werden lässt.

Wie immer läuft dieser Prozess etappenweise ab und nun, da du so viele der alten Grenzen, die dich vormals definierten, überschritten hast, kannst du dich selbst als „neu“ und „aufgewertet“ umschrieben wissen. Doch nachdem deine inneren Prozesse noch weiter andauern, kann es immer wieder vorkommen, dass du dich hin und wieder unausgewogen fühlst. Und in solchen Momenten neigst du einfach dazu, in die alten Muster zurückzufallen und dies als Rückschritte anzusehen, doch tatsächlich sind diese Irritationen eher das sichtbare Zeichen dafür, dass du dich weiter entwickelst. Diese körperlichen und mentalen Reaktionen können mit einer homöopatischen Erstverschlimmerung verglichen werden, denn sie sind der Hinweis darauf, dass du auf „das Mittel“ ansprichst. Dieses Mittel, also die lichtvollen Energieabhebungen, trennen dich jetzt von jenen alten, vertrauten Verbindungen [Stromkreisen], die dir bisher auf deinem Weg gedient haben und hinterlassen damit ein Gefühl der Leere in dir, denn du fühlst dich deiner selbst beraubt. Und wenn nun all‘ das, was dir einst Stützpunkt und Anker war, wegfällt, wirst du dich verlassen und vergessen glauben. Fast scheint es dir so, als hättest du nirgendwo mehr einen sicheren Hafen, an den du immer wieder zurückkehren und dich „festmachen“ kannst und du wirst dich zuweilen fühlen, als würdest du auf offener See treiben, ohne „Land in Sicht“, bei hohem Wellengang und selbst die Lust am Leben scheint dir zu fehlen.

Dieser sichere Hafen, in den du bereits hin und wieder einlaufen und dich sozusagen „neu sortieren“ konntest, ist der Ort, den viele als „die Leere“ bezeichnen. In der Vergangenheit war dieser Hafen der Platz für dich, an den du bei rauher See und unwegsamen Gelände Sicherheit und Anker finden konntest. Alles war vertraut und verlässlich und von diesem Stützpunkt aus konntest du – nach stürmischen Zeiten – wieder zu neuen Ufern aufbrechen. Doch dieser Ankerplatz ist nicht mehr derselbe, denn du kehrst nicht mehr in das alte Fahrwasser zurück. Was also einstmals vertrautes Gewässer war, fiel gänzlich weg und das mag dir das Gefühl vermitteln, du hättest alles verloren, auf nichts sei mehr Verlass, alles scheint zersplittert und einfach „wie weg“. Wenn du nun nicht mehr die bist, die du einmal warst, und nicht mehr der, den du einst kanntest, und die/der du einmal werden und SEIN wolltest, dann ist es durchaus nachvollziehbar, wie herausfordernd diese Leere, dieses Vakuum ist. Dieser Moment kann mit der embryonalen Entwicklungsphase verglichen werden, wenn die Stammzellen sich in verschiedene Zelltypen ausdifferenzieren. Was zunächst wie eine willkürliche Zellgewebsmasse aussehen mag, hält einen kurzen Moment inne, um sich daraufhin vollkommen neu – in eine ganz bestimmte, festgelegte Zellstruktur – auszurichten. Und in genauer dieser Phase bist du gerade und du erkennst dich selbst dabei nicht wieder. Zwar bist du jetzt nicht mehr in der embryonalen Phase der Zelleinteilung, aber was dich jetzt erwartet, ist eine alles umfassende und alles verändernde Phase der Entwicklung. Diese Leere, die du empfindest, ist die letzte, vorbereitende Etappe vor dem großen Wandel. Und wenn wir hier von Wandel sprechen, dann beziehen wir uns wieder auf diesen/deinen inneren Prozess, den ein jeder von euch durchläuft. Du bist gerade dabei, dich völlig neu zu generieren und dich in Einklang mit der Schöpfung zu bringen und das wird so viel mehr sichtbar werden lassen, als du (bis hier und heute) ermessen und wahrnehmen kannst.

Darum sagen wir dir noch einmal: alles ist gut, so wie es eben ist. Du bist weder verlassen, noch vergessen, du bist nur gerade geschützt in diesem Mutterleib des Lichts, der dich geborgen hält, solange um dich herum die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Also, sorge dich nicht, wenn du dich abgekoppelt fühlst, denn du bist geschützter denn je. Weil du direkt mit der Quelle verbunden bist und du wirst nie wieder von ihr getrennt werden. Doch vorübergehend kann es dir so scheinen, als würdest du frei – wie ein Astronaut im Weltall – schweben. Auch ein Astronaut schwebt scheinbar halt- und schwerelos „um die anderen Astronauten herum“ und allesamt sind sie dennoch sicher im Inneren ihrer Raumkapsel geschützt. Drum sagen wir es noch einmal: alles ist gut, und du bist genau am richtigen Ort, und auch wenn du selbst noch nicht sehen kannst, was hinter dieser scheinbar undurchdringlichen Nebelwand liegt, so wisse, dass die Sonne von allen Seiten auf deinen fruchtbaren Boden scheint, und auch wenn du es vielleicht im Moment selbst noch nicht sehen kannst, so ist dennoch alles da und wird auch immer da sein und es wartet nur darauf, dass du endlich GANZ dort ankommst. Also bleibe bitte zentriert und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen bewussten Atem. Höre auf deine innere Stimme, denn sie ist immer da, sie wartet nur darauf, dich willkommmen zu heißen, selbst und gerade in Zeiten – wie diesen – wenn du meinst, gänzlich von deinem (inneren und äußeren) Weg abgekommen zu sein. Ein Sprichwort besagt: du bist dort zuhause, wo dein Herz ist und so ist es. Denn du wirst DICH immer in deinem Herzen wiederfinden, in deiner inneren Mitte, an jenem Ort, den du niemals mehr verlieren wirst, der sich nie wieder vor dir verschließt und der keine neuen Mauern mehr errichten lässt, die dich von ihm trennen könnten.

Also: ATME und HÖRE auf diese/deine innere Stimme, denn sie ist immer da. Ganz egal wie sehr deine anderen Sinne auch damit beschäftigt sind, das Chaos in und um dich herum zu sortieren. Du musst nichts mehr tun, du darfst dir erlauben EINFACH nur zu SEIN und du darfst diesem steten Licht erlauben, dich sanft weiter vorwärts zu tragen: in den neuen Morgen hinein.

http://aishanorth.wordpress.com/2014/05/24/a-short-update-on-the-energies-38/