Das Entriegeln von Türen mit 100-jährigen Schlüsseln

 

Quelle: http://aishanorth.wordpress.com/2014/03/11/unlocking-doors-with-100-year-old-keys/

 

Liebe Freunde!

 

die Reise, von der meine Schwester und ich gerade zurückgekehrt sind, lässt sich nur mit einer „Visionssuche“ beschreiben. Eine Reise, die uns in unserem individuellen Transformations-prozess unterstützte und weiter voranbrachte, in dem wir durch die Betrachtung von Symbolen, Formgebungen und Farben, zu Türen in uns geführt wurden und diese entriegelten. Ich denke, ich wurde dazu angeleitet, diese/meine/unsere Erfahrungen  mit euch zu teilen, weil sie auch für euch von Nutzen sein können.

 

Denn als meine Schwester und ich, letzten Montag, also dem Tag nach unserem gemeinsamen Treffen am Teich, wach wurden, bemerkten wir, dass wir beide (jeder für sich) zu dieser Zeit durch einen tiefgreifenden Prozess gegangen waren. Dabei wurde uns klar, dass es jetzt wichtig war für uns, eine Auszeit zu nehmen, unseren Alltag hinter uns zu lassen und uns auf eine Reise zu begeben. Wir wurden regelrecht innerlich dazu gedrängt, an dem darauf folgenden Wochenende einen Ausflug nach Kopenhagen zu unternehmen. Gleich nachdem wir gebucht hatten, folgte eine Abfolge von Synchronisationen und Anpassungen, die uns ganz klar aufzeigten, dass wir nur zu einem bestimmten Zweck nach Kopenhagen sollten. Nämlich um die Gemälde von Hilma af Klint zu sehen. Sie ist eine schwedische Künstlerin, die ihre Werke vor hundert Jahren geschaffen hatte.

 

Hilma af Klint, eine Pionierin der Abstraktion, hatte letztes Jahr schon einmal unseren Weg gekreuzt, als wir Freunde in Stockholm besuchten und ihre Ausstellung durch Plakate beworben wurde. Unsere Freunde hatten die Arbeiten der Künstlerin bereits gesehen und empfahlen sie uns auf das Wärmste. Doch damals geriet diese Idee bei uns sofort in Vergessenheit und wir dachten auch später nicht mehr daran – bis zu eben diesem Montag morgen. Auf einmal war sie wieder in unser Leben gekommen und die Art und Weise, wie dies geschah, machte es uns ganz klar, dass ihr – auf unserer Reise – eine sehr bedeutende Rolle zukam. Terje, ein sehr enger Freund meiner Schwester und mir, der als Heiler tätig ist, bestätigte uns dies auch nochmal. Er gab mir zwei entscheidende Hinweise: zum einen erwähnte er, dass er dieselbe Fernsehsendung über Hilma gesehen hatte, über die auch wir zuvor „gestolpert“ waren und seiner Meinung nach, tragen ihre Bilder die Handschrift und die Energie von Atlantis. Zum anderen erklärte er uns, dass dieser Ausflug so etwas wie eine Initiationsreise für uns sei. So etwas ähnliches hatten wir auch schon erlebt, als wir in die Großen Pyramiden von Gizeh eintraten. Und er sollte Recht behalten, auch diese Reise nach Kopenhagen und der Eintritt in die Hilma af Klint Ausstellung sollten viel in uns transformieren.

 

Denn Hilma war nicht nur irgendeine gewöhnliche Malerin. Sie sagte von sich selbst, dass es ihre Aufgabe war, durch ihre Werkstücke Informationen weiter zu geben und dass diese Aussagen aus einem höheren Bewusstsein entstammten, für das sie sich als Medium zur Verfügung gestellt hatte. Sie selbst sah sich mehr als Medium, denn als Künstlerin. Das war auch der Grund, warum sie ihr großes Œuvre, das vom Okkultismus inspiriert war, zeitlebens nicht ausstellte und verfügte, dass es frühestens 20 Jahre nach ihrem Tod ausgestellt werden dürfte. Außerdem war sie davon überzeugt, dass der Inhalt ihrer Arbeiten von ihren Zeitgenossen nicht verstanden werden konnte, und so hat sie sich – wie gesagt – einst geweigert, ihre Arbeit öffentlich zu zeigen, und die meisten ihrer Bilder wurden über 40 Jahre vor der Öffentlichkeit verborgen. Hilma sagte auch von sich selbst, dass sie für die Zukunft gemalt hat, und der zuständige Museumsleiter dieser Ausstellung war der Auffassung, dass „diese Zukunft JETZT ist“. Und dem stimme ich uneingeschränkt zu, denn ich bin davon überzeugt, dass Hilma ihre  Bilder für uns gemalt hat. Denn all’ ihre Werke bringen ein Wissen zum Ausdruck, das wir erahnen, aber uns einfach (noch) nicht mehr ganz daran erinnern können.

 

Diese Bilder sind nicht nur deshalb bemerkenswert, weil sie ihre Bilder gewissermaßen so abstrakt gemalt hat, wie kein/e andere/r vor ihr und auch viele Jahre nach ihr nicht, nein, sie sind auch deshalb so besonders, weil sie sehr viele verschlüsselte Botschaften – in Form von Symbolen und Farben – in sich tragen. Das war es auch, was uns so faszinierte, als wir diese Fernsehsendung über sie sahen. Und obschon all’ ihre Werke sehr fesselnd sind, so sind uns beiden, also meiner Schwester und mir, zwei Serien sehr ins Auge gefallen. Die eine Serie nennt sich „Die zehn Größen“ und die andere Serie heißt „Die drei Altarbilder“, aus der Reihe “Malereien für den Tempel“ und markiert den Anfang ihrer Schaffensperiode, die später in dem großformatigen Projekt mündete, das insgesamt 193 Gemälde umfasst, die meisten davon sind abstrakter Natur. Könnte das vielleicht der Tempel in Atlantis sein, von dem unser Freund Terje gesprochen hatte?

 

Am Sonntag besuchten wir dann also diese Ausstellung. Es war eine großräumige Einzelausstellung ihrer Werke und schon bei unserem Eintritt in das Kunsthaus konnten wir fühlen, wie sich eine Ahnung in uns ausbreitete und eine Energie in uns zu fließen begann. Doch nichts konnte uns auf diese unermessliche und kraftvolle Erfahrung vorbereiten, die wir erlebten, als wir den Raum mit den riesigen Gemälden – aus den oben genannten Serien – betraten. Schon alleine der Gedanke an dieses Erlebnis treibt mir erneut Tränen in die Augen, denn diese Werke vibrierten förmlich und dieses Gefühl war so vertraut, als würden wir diese Bilder schon immer gekannt haben.

Der bloße Gedanke an die Kraft ihrer Kunstwerke lässt mich eine tiefe Liebe spüren und eine regelrechte Flutwelle an Licht erleben. Das – für mich – erstaunlichste daran war, wie sich die Energien in diesen beiden Räumen, zu denen der anderen Exponate, unterschied. In dem Raum mit der Serie „Die zehn Größen“ zu sein, war, als würden wir liebevolle umarmt werden und die Energien dort waren so aufbauend, so warm und so zärtlich. Doch als wir dann in den Raum mit den „Altarbildern“ gingen, wechselten die Energien und es war, als würden wir einen geweihten Raum, eine heilige Stätte betreten. Die Kraft in diesem Repräsentationsraum war so rein, so kristallklar und so durchdringend, dass wir uns beide setzen und unseren unvermittelten Tränen freien Lauf lassen mussten.

 

Eines ihrer Gemälde aus der Reihe „Die zehn Größen „

 

http://aishanorth.files.wordpress.com/2014/03/bilde1718.jpg

 

Die drei „Altarbilder“

 

http://aishanorth.files.wordpress.com/2014/03/bilde1744.jpg

 

Meine Fotografien werden der Intensität dieser Bilder nicht gerecht, aber ihr könnt euch hier einen näheren Einblick und Zugang verschaffen:

 

http://www.wikipaintings.org/en/hilma-af-klint/what-a-human-being-is-1910#supersized-artistPaintings-284717

 

 

Die dort gemachten Erfahrungen waren – für meine Schwester und mich – von einer solchen Intensität, dass mir jetzt im nachhinein noch Schauer über den Rücken laufen. Terje hatte so recht, als er – zum Einen – diese Ausstellug mit unserem Besuch in den Großen Pyramiden verglichen hat, und – zum Anderen – damit, wie die zwei verschiedenen Räume in der Ausstellung die Kammer der Königin und die Kammer des Königs in den Pyramiden von Gizeh symbolisieren können. Für mich vertrat das erste Zimmer das HEILIGE WEIBLICHE, die Liebe und der zweite Raum symbolisierte das HEILIGE MÄNNLICHE PRINZIP, das Licht. Ich sehe das ganze ineinander fließen, sich verbinden, wie es EINS wird, genauso wie sich Hilma af Klint durch ihre Werke immer wieder neu erschuf und mit jedem Pinselstrich vollkommener wurde. Was sich in ihren erstaunlichen Arbeiten widerspiegelt.

 

Ich glaube aufrichtig, dass Hilma af Klint eine Visionärin und eine staunenswerte Pionierin war. Ich kann mich bei ihr nur für ihre Arbeiten bedanken, die sie vor nunmehr hundert Jahren für uns schuf, und ich freue mich darüber, dass ihre Werke endlich der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden und von Menschen – überall auf diesem Erdball verteilt – gesehen und wertgeschätzt werden. Und nicht nur das, sondern das, was sie vor langer Zeit, in aller Stille und Bescheidenheit, entstehen ließ, wird helfen, uns alle einander näher zu bringen und das bringt mein Herz zum Singen.

 

Mit all‘ meiner Liebe und Dankbarkeit, Aisha

Dieses Video wurde ausdrücklich für die Ausstellung hergestellt und erzählt noch mehr von ihrer wirklich bemerkenswerten Geschichte:

http://www.youtube.com/watch?v=8ew3SQiFGR0

Dieser Film ist ebenso interessant, wenn auch in schlechter Qualität:

http://www.youtube.com/watch?v=dbKcVXLON28

Quelle: http://aishanorth.wordpress.com/2014/03/11/unlocking-doors-with-100-year-old-keys/

 

Für weitere Informationen:

http://www.hilmaafklintinberlin.de/index.php?id=1518

http://de.wikipedia.org/wiki/Hilma_af_Klint

 

Hilma af Klint (* 26. Oktober 1862 auf Schloss Karlberg in Solna; † 21. Oktober 1944 in Djursholm) war eine schwedische Malerin. Sie stellte ihr großes Œuvre, das vom Okkultismus inspiriert war, zeitlebens nicht aus und verfügte, dass es frühestens 20 Jahre nach ihrem Tod ausgestellt werden dürfte. Erst in den 1980er Jahren wurden ihre Werke international bekannt und anerkannt. Sie gilt nun als Pionierin der abstrakten Malerei und als eine der hervorragenden Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts.