Inzwischen werden viele von euch fühlen, wie diese Energien an ihnen zerren und wir können bemerken, wie sehr diejenigen, die noch immer versucht sind, daran festzuhalten, frustriert sind. Siehst du, es ist keine leichte Aufgabe, denn selbst wenn du dich diesen Befreiungskämpfen schon enthoben fühlst, so ist das in vielerlei Hinsicht nicht wirklich entsprechend. Und um dir damit nicht noch den letzten Mut zu nehmen, würden wir uns hier gerne ein kleines bisschen weiter in dieses Mysterium des Widerstands vertiefen, weil es das ist, was so viele von euch im Moment erfahren.

Denkt bitte daran: wir sind hier an eurer Seite, um euch beim Aufstieg zu helfen und das einzige, was du dazu tun kannst, ist, dir selbst zu erlauben, diesen alten Ballast deiner gewohnten Denk- und Sichtweisen, die dich zu Boden ziehen, loszulassen. Denn je mehr du dich gegen diese alten Strukturen stellst und dagegen ankämpfst, desto tiefer und tiefer fühlst du dich in diesen Fallstricken verheddert und du fühlst dich in eine Ecke gedrängt und jedweder eigenen Willenskraft beraubt. Das widersprüchliche und paradoxe in diesem Freisetzungsprozess ist, dass je mehr du dich anstrengst, von alledem loszukommen, desto tiefer scheinst du dich darin zu verstricken. Und ja, das ist sehr enttäuschend, und ja, es ist sehr schmerzvoll, denn es ist ein wenig, als wärst du in eine Falle gegangen und desto mehr du dich aus ihr zu befreien versuchst, desto enger scheint sie dich in ihre Fänge zu nehmen.

Und deshalb sind wir hier, wir sind an deiner Seite, um dich immer wieder daran zu erinnern, dass du dieser wahren Freiheit schon so nahe bist. Einer Freiheit, die dich nicht nur kurz nach frischer Luft schnappen lässt, sondern ein Befreiungsakt in einem Ausmaß, der dir schlichtweg jeden Atem rauben wird. Doch da gibt es noch etwas, das dich davon fernhält, nämlich dieselben Hindernisse und Blockaden, die schon die ganze Zeit über dort errichtet waren und der einzige Platz, wo du sie aufspüren kannst, ist IN DEINEM INNERN. Es ist vollkommen egal, wie deine äußeren Umstände derzeit sind: ungeachtet deiner finanziellen Lage, gleich-gültig wie die Beziehungen zu deinen Mitmenschen sind, das alles spielt keine Rolle, denn der eigentliche und einzig ausschlaggebende Punkt ist, dass alles nur eine Erfindung deiner Einbildungskraft ist, die dich gefangen hält. Es gibt wirklich NICHTS mehr im außen, das dich von dieser / deiner endgültigen Freiheit abhalten könnte. Einer Ungebundenheit, einer Ungezwungenheit, einer Furchtlosigkeit, einer Handlungsfreiheit, schlichtweg dieser FREIHEIT, die dich dazu befähigt, jeden noch so hohen Berg zu erglimmen, ohne dich überhaupt anzustrengen. In dem Moment, in dem du dich von allen äußeren Vorgaben, wie das Leben zu sein hat, freimachst, in diesem Moment wirst du dieser / deiner Freiheit – völlig mühelos – entgegen fliegen. Und wenn wir sagen mühelos, dann meinen wir das so, denn deinen Atem wirst du für den Moment brauchen, an dem du angekommen bist, denn dieser Moment wird schlichtweg atemberaubend sein.

Und wenn wir in diesem Zusammenhang von Hemmnissen sprechen, dann beziehen wir uns auf auf die vertraute und weithin altbekannte Vorstellung deinerseits, dass diese Dinge deshalb nicht gehen, einfach weil sie ein Teil von dir sind. Das waren sie immer und deshalb werden sie es auch immer sein und immer bleiben und du scheinst dich nun damit abgeben zu müssen, deinen Mitmenschen dabei zusehen zu müssen, wie sie sich Schritt für Schritt ihre Freiheit zurück erobern und diese illusionären Gedanken hinter sich lassen. Haben sie etwa mehr Recht und Anspruch auf die Freiheit, als du? Oh nein, das ist nicht wahr, aber es kann durchaus eine befriedigende Lösung sein, am ALTEN festzuhalten, wenn dir dieser Befreiungsschlag zu beschwerlich scheint. Doch in dem Augenblick, an dem du einen Schritt zurück trittst, wirst du dich noch niedergeschlagener fühlen. UND DESHALB sind wir hier und jetzt an deiner Seite, denn wir wissen genau, dass jetzt jener Moment gekommen ist, an dem alle, die durch diesen Prozess gegangen sind und gehen, sagen: „es reicht, genug, ich mag nicht mehr. Seit Jahr und Tag habe ich um meine Freiheit gekämpft, habe mich unermüdlich von meinen Mustern und Anhaftungen befreit, aber jetzt fehlt mir einfach die Kraft, um weiter zu machen. Was mache ich nur falsch, welch‘ missliches Unterfangen bin ich eingegangen!“ Gesagt, getan, du setzt dich hin und leckst deine Wunden, dabei ist es egal, wie achtsam du dabei vorgehst, diese Wunden scheinen nur noch schmerzhafter und dabei noch verletzlicher zu werden. Bitte vergiss‘ niemals, du bist NIE nicht genug, du bist jetzt einfach nur erschöpft und deshalb verlierst du den Blick für deine eigene Kraft und du fühlst dich, als würden dich die Altlasten deines Gepäckes erdrücken, statt dich zu befreien.

Und so ist es dir, als würde alles in sich zusammen stürzen und du darunter begraben werden, am Boden zurück gelassen, unfähig übehaupt jemals wieder aufzustehen. Aber wir sagen dir, du bist nicht verloren, vergessen, wurdest nicht übergangen und du hast das Spielfeld nicht verlassen, du bist nur kurzzeitig außer Atem. Und darum bitten wir dich, wieder mit deinem Inneren in Kontakt zu treten, denn in diesem ganzen hin und her, scheinst du deine innere Verbindung aus den Augen verloren zu haben. Wir können es nur immer wiederholen: diese starken Energieanhebungen tun alles, um deinen Halt an den Dingen und Strukturen zu lösen, die du versuchst, unhinterfragt weiter aufrecht zu erhalten und so kann einiges dabei aus dem Takt geraten. Was du also gerade als dauerhafte Trennung, als Sackgasse – von allem – wahrnimmst, ist nur eine kurze Gedächtnislücke.. Sozusagen eine kleine Sendeunterbrechung, die von den dauerhaften Sendesignalen dieser enormen und starken Energiemengen – von der Quelle zu dir hin und von dir weg – verursacht wird.

Und deshalb bitten wir dich, dir die Zeit zu nehmen und dich wieder mit deinem innersten Kern zu verbinden, denn das Signal von innen ist immer ganz klar und rein da, und wenn du dich nach innen wendest, wirst du aus dieser tiefen Verbundenheit heraus wissen, dass du weder vergessen, noch zurück gelassen bist, nein, du bist einfach nur über ein altes Gepäckstück gestolpert, das sich dir in den Weg legte. Und vergiss‘ dabei nicht, dass du diesem Gerümpel keine Aufmerksamkeit mehr schenken musst, oder gar Energie aufbringen musst, um es zu entsorgen. Alles, was du jetzt tun kannst, ist einfach einen Schritt zur Seite zu treten und daran vorbei zu gehen. Das ist das einzige, was du tun kannst, um es endlich und für immer hinter dir zu lassen und keinen einzigen Gedanken mehr darauf zu verwenden und zu verschwenden. Denn es gehört dir nicht, es ist nicht deines, und das war es auch zu keinem Zeitpunkt jemals, du hast es nur zu Beginn deines Weges aufgenommen und damit so weiter gemacht, bis du angefangen hast zu glauben, dass es (zu) dir gehört. Aber das tut es nicht, und es steht dir vollkommen frei, einfach daraus hervor zu gehen. Lass‘ es am Wegesrand liegen und reise mit leichtem Gepäck weiter.

Wir schildern das so vereinfacht, weil es wirklich so einfach ist, nur eben in deinem Kopf nicht. Denn dort hat es sich – für viele von euch – zu einem Kampf hochgeschaukelt, weil ihr so viel Zeit und Kraft darauf verwendet, ein altes Gepäckstück (mit dem Inhalt alter, überholter Denk- und Sichtweisen) auf das Andere zu stapeln und während ihr das tut, erschöpft ihr euch nur immer mehr und die Folge davon ist, dass ihr nur noch enttäuschter wurdet. Ganz einfach, weil auch auch diese Art der Entsorgung und Entlastung eine Folge aus diesen alten Strukturen ist. Aber du kannst jetzt deine Arme sinken lassen und endlich sämtliche Theorien darüber, wie du dieses alte Gepäck hinter dich bringen könntest, aufgeben. Denn alles, was du jetzt tun musst, ist zu begreifen, dass es wirklich nicht dir gehört, und tatsächlich auch niemals dir gehört hat und damit bist du von allem befreit. Sobald du diese Antwort in dir findest, kannst du all‘ das hinter dir lassen und deiner Freiheit entgegen gehen.

Quelle: http://aishanorth.wordpress.com/2014/02/18/the-manuscript-of-survival-part-398/