Zwischenzeitlich habt ihr gut mit diesen endlosen Energieschwankungen vertraut werden können und wir wagen anzunehmen, dass ihr im Zuge dessen auch in euch auf unerforschtes Terrain gestoßen seid. Das mag sich vielleicht nicht herausragend anhören, weil ihr aus diesem riesigen Ozean von nimmer enden wollenden Informationen nur ein wenig nippen konntet, aber wir denken, dass hat euch Appetit auf mehr gemacht. Denn das wird kommen, ihr Lieben, dieses MEHR kommt stoßweise, in großen Brocken, in winzig kleinen Stückchen, und vermutlich kommt es dann, wenn du es am wenigsten erwartest. Denn hier ist es, wie bei allem: wenn du versuchst, die Dinge zu erzwingen, dann funktioniert das nicht reibungslos. In diesem Prozess geht es einfach ums ERLAUBEN, darum, deine Kontrolle vollkommen loszulassen, um vollständig in diesen Ozean der Zukunft zu tauchen. Also, was auch immer vor sich geht, stelle sicher, dass du nicht den Fehler machst, alles einer genauen Planung zu unterwerfen.

Du weißt ja, die Menschen haben die Angewohnheit alles vorzuplanen und sie nennen sie sogar „to do list“/“die noch zu erledigen Liste“ und ihr habt euch darauf trainiert und konditioniert, dass solange ihr dieser sorgfältig auf dem Papier geplanten Leitspur folgt, ihr euch eurem Ziel in angemessener Geschwindigkeit nähert und du dein Ziel zur genau geplanten Zeit erreichen wirst. Nun, hierbei handelt es sich aber nicht um eine jener alten und im wahrsten Sinne des Wortes eindimensionalen Reisen und ganz sicher ist das hier kein Kurs, den ihr – wie ein Möbelstück – nach Handbuch zusammensetzt. Wo du gerade durchgehst, ist wirklich etwas total anderes, und deshalb sagen wir es dir wieder und immer wieder: lass‘ alles los, von dem du meinst, es würde dich in die Zielgerade bringen.

Denn je mehr du versuchst, den „richtigen“ Weg zu finden, desto mehr stehst du dir dabei selbst im Weg. Und desto mehr du dich auf dein vermeintlich wichtigstes Handwerkszeug – nämlich sorgfältige Planung und strategische Herangehensweise – verlässt, desto mehr wirst du dich darin verlieren. Darum sagen wir es noch einmal, wirf‘ deine Bedenken in den Wind, hör‘ endlich auf die Dinge so ernst zu nehmen, sei einfach! Das klingt in deinen Ohren wie ein naiver und kindischer Vorschlag, aber denk‘ an den weisen Spruch: wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder. Vergiss‘ bitte nicht, dass wir an deiner Seite sind, um dich von den alten Ketten und Konditionierungen zu befreien, die dich einst fesselten und in ihrem Bann hielten, und das kannst du nur erreichen, wenn du endlich aufhörst, dich wie eben dieser Mensch zu verhalten. Siehst du, ihr habt alle euer Leben bis ins kleinste Detail durchdacht und geplant und euch darauf konditioniert, alles zur angemessenen Zeit umzusetzen und wann immer du mutig genug warst, dich über diese Vorgaben hinaus zu bewegen, waren da immer wieder neue Regeln, die es dir unmöglich machten, dich über sie hinweg zu setzen. Mensch zu sein, bedeutet sich an gewisse Maßstäbe zu halten, und vor allem sich bindend daran zu halten, die Dinge auf eine ganz bestimmte Weise zu tun und hier „liegt der Hase im Pfeffer“, denn es wurde euch so tief implantiert, dass es eine schier unüberwindliche Schlucht zu sein scheint. Selbst wenn du glaubst, du wärst frei, so wirst du nach wie vor auf deine alt vertraute Weise denken und handeln, und deshalb bedarf es sehr großer Anstrengung, diese alten Ketten abzustreifen. Doch die größte Herausforderung hierbei ist: dass diese Anstrengung auf die wir uns hier beziehen, in Wahrheit das Gegenteil ist: ihr müsst euch nicht anstrengen, wirklich nicht, ihr müsst euch diesem Prozess so mühelos hingeben, dass diese alten Regeln, Pflichten, Muster und Instruktionen ein für allemal null und nichtig werden.

Wie so oft scheinen wir total „geschwollen daher zu reden“, aber wir versuchen dir nur zu sagen, dass es wirklich so einfach ist und du dir keinen Kopf mehr machen sollst. Und vergiss‘ über alledem nicht, dass wir die Menschheit sehr gut kennen und wir viel vertrauliches Wissen über euch haben und auch wenn wir uns den Vorwurf gefallen lassen müssen, wir wären ja „ach so weit weg“, so sehen wir nur allzugut, wie ihr immer und immer wieder, schier unendlich, diese alten Muster wiederholt. Außer von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen: nämlich dann, wenn wir die überschwengliche Freude und Heiterkeit eines Menschen sehen, der den Inhalt unserer Manuskripte endlich verstanden hat: FREI ZU WERDEN HEIßT EINFACH SO ZU TUN, ALS WÄRST DU BEREITS VOLLKOMMEN FREI. Mit anderen Worten: du musst nichts an deinem alltäglichen Leben verändern, du musst es nur als die Illusion erkennen, die sich dir da zeigt und wenn diese einfache Weisheit bis in deinen innersten Kern vordringt, werden alle alten Muster wie Eis in der Sonne wegschmelzen.

Jetzt kannst du meinen, wir würden die Sache zu sehr vereinfachen, aber übt Nachsicht mit uns, wenn wir es euch so klar und kurz umrissen widergeben. Was ihr seht und was sich euch entgegenstellt, sind diese Hindernisse und immer wieder und wieder versuchst du, gegen sie anzugehen, wie ein „Sturkopf“, der ständig mit seinem Kopf gegen dieselbe Wand rennt. Doch wenn du dich umschaust, wirst du sehen können, dass da keine Mauern mehr sind, sondern diese Widerstände nur ein TrugBILD deiner EinBILDungskraft sind. Und wenn du dich zurücknimmst, kannst du einfach einen Schritt zur Seite treten und weiter voran schreiten – ungehindert all‘ dessen, was du für so lange als unbezwingbare Barriere zwischen dir und dem Rest der Schöpfung gesehen hast. Und denk‘ daran, mit „sehen“ meinen wir nicht nur deine biologischen Augen. Du bist momentan einfach zunehmend ungehalten und frustriert, weil dein Verstand immer noch eifrigst damit beschäftigt ist, überall diese imaginären Straßensperren zu errichten, während du auf deiner schier endlosen Suche und Sehnsucht nach dem AUSFAHRT Schild suchst. Doch scheint weit und breit keines in Sicht zu sein und entsprechend strengst du dich immer noch mehr an, diese imaginäre Wand zu durchbrechen, oder zu umgehen. Vergeblich. Wenn du es aber schaffst, einen kleinen Schritt zurückzutreten, kannst du – wie ein Kind – dort wieder den blauen Himmel sehen, wo ein Erwachsener nur eine graue Gefängnismauer sieht, dann wirst du deine Flügel ausbreiten und frei in diesen blauen Himmel aufsteigen können und die alte, eingeschränkte Art, die dir und euch so unendlich lange vertraut war, wird vollkommen ihre (einkerkernde) Macht über dich verlieren.

Denn du BIST längst nicht mehr eingekerkert, du DENKST nur, du wärst es noch immer und das setzt deinen Autopiloten jedes Mals auf’s Neue auf automatische Kurssteuerung und das hält dich in dieser Endlosschleife von Frustration und Erschöpfung. Doch es gibt einen ganz einfachen Ausweg und der ist: alle, WIRKLICH ALLE VORSTELLUNGEN GEHEN ZU LASSEN, die du bisher angewandt hast, um diesem Gefängnis zu entkommen. Es ist wirklich diese fixe Idee, sich hier durch ARBEITEN zu müssen, die dich immer noch in alledem gefangen hält. Darum sagen wir es noch einmal: LASS‘ ALLES LOS und spring‘ endlich von dieser (mentalen) Klippe in die Freiheit hinein. Die Freiheit, nach der du und dein Herz sich schon soooooooooooo lange sehnen. Diese letzte Hürde will von dir genommen werden und sie wird in dem Moment fallen, indem du dich endlich zu entschließt, dich nicht mehr anzustrengen, um dein Ziel zu erreichen. Denk‘ dran, wer loslässt, hat die Hände frei.