Jetzt hat die Beschleunigung ernstlich zugenommen und vielen von euch ist es, als würdet ihr immer noch schneller voran getrieben werden. Üblicherweise ist dieser Tempowechsel sehr herausfordernd und es kann sich mitunter schwierig gestalten, den Schwerpunkt im Auge zu behalten, weil es mit einer rasanten Autofahrt vergleichbar ist, bei der die Landschaft schnell an euch vorüberzieht. Und es gibt einen guten Grund für diese Bewegungsunschärfe: sie ist wirklich das Anzeichen dafür, dass sich bei vielen von euch die Wahrnehmumg drastisch verändert. Weil das, worauf einmal euer Hauptaugenmerk gerichtet war, verblasst zunehmend und eine andere Ebene, zwischen euch als Betrachter und eurer Realtität, oder dem, was ihr bisher als eure Wirklichkeit anerkannt habt, hervorzutreten beginnt. Und damit wird reichlich Altvertrautes wegfallen und entsprechend auch die Macht verlieren, die es einst auf dich hatte, und andere, wichtigere Dinge werden an diese Stelle treten.

 

Denn jetzt wird das, was gewesen ist, keinen Bestand mehr haben und das, was kommt, wird vollkommen neu sein. Mannigfach wird sich das NEUE, das bisher vor euren Augen verborgen blieb, nun vor euch entfalten. Jetzt werdet ihr anfangen zu sehen, was vorher nicht sichtbar war, und ihr werdet im Stande sein, all‘ dies in einem viel größeren Rahmen wahrzunehmen. Ihr werdet anfangen hinter die Fassade zu blicken, hinter den Bereich des Möglichen, den ihr in der Vergangenheit als den Einzigen und den Wahren angesehen habt und es wird euch sein, als würdet ihr um die Ecke und hinter verschlossene Türen sehen. Denn endlich sind diese Türen nicht mehr geschlossen und es ist dir erlaubt jederzeit einzutreten, wenn du dich bereit dazu fühlst. Denkt daran, eure Augen werden auf Dinge gerichtet sein, die euch fremdartig erscheinen, und entsprechend kategorisiert ihre diese dann als furchterregend. Ihr stuft sie jedoch nur dann als besorgniserregend ein, wenn ihr sie auf Basis eurer Erinnerung an weniger wohlgesonnene Besucher betrachtet. Und wenn ihr sie nun mit euren erweiterten Sinnen wahrnehmt, werden die sogenannten „Aliens“, die Fremdlinge, die Ausserirdischen, mit samt der negativen Besetzung dieses Wortes, sie werden euch schon bald viel vertrauter sein, als ihr es euch jemals erträumt habt.

Erinnert euch daran, was wir euch schon wiederholte Male gesagt haben: ich bin du und du bist ich (wir sind ihr und ihr seid wir). Und auch wenn wir in allerlei Gestalt und Größe und Anzahl kommen, so denkt bitte daran, dass das, was eure Augen wahrnehmen, in keinster Weise mit einem Negativetikett versehen werden kann. Selbst dann, wenn Teile eures Gehirns sofort Alarm schlagen möchten, weil ihm etwas entgegentritt, was gleich so fremd ist, dass es vom Verstand her nicht einmal definiert werden kann. Aber wir sagen es noch einmal: habt keine Angst, denn ihr werdet nicht allzu weit aus eurer Bequemlichkeitszone gelockt, und – wie immer – werdet ihr im Schulterschluss von uns begleitet und die Angelegenheiten werden sich – je nach eurem persönlichen Empfinden und Entwicklungsgrad – richten. Denn es ist wie bei allem, die Dinge geschehen und entfalten sich dann, wenn du reif dafür bist. Tatsächlich sind wir durchaus gewillt noch ein kleines Weilchen länger zu warten, für all‘ jene, die sich noch sehr unsicher darin sind, hinter den Schleier zu spitzeln. Weil das, was ihr zu sehen bekommen werdet, euch mit größter Wahrscheinlichkeit irritieren wird, und vieles von dem, was ihr bis hier und heute als selbstverständlich angenommen habt, dann neu von euch überdacht werden muss. Denn wenn der Vorhang fällt, wird vieles andere auch fallen. Dinge, die für manch‘ eine junge Seele innerhalb eines menschlichen Körpers bis dato ein Eckstein, ein verlässlicher Pol gewesen sind. All‘ dieses weicht dem Druck, den das Lüften des Schleiers zur Folge hat, und ein jeder wird gemäß seiner individuellen Fähigkeiten damit umzugehen wissen.

Also noch einmal: alles ist gut und es gibt wahrlich keinen Grund dein eigenes Voranschreiten mit dem Weg deines Nachbarn zu vergleichen, weil das hier kein Wettbewerb, und kein Wettlauf ist. Nehmt es einfach als Hinweis darauf, dass einige, ziemlich ungewöhnliche, Begegnungen vor euch liegen. Wisst aber auch gleichzeitig, dass wann immer ihr meint, ihr hätten den falschen Weg eingeschlagen und würdet fehlgehen, nur weil euch eben doch (noch) nichts Ungewöhnliches widerfährt, dann wisst, dass dem sicher nicht so ist. Ihr geht einfach nur euren Weg entlang einer Route, die euch dazu verhilft, diesen Weg – der individuell auf jeden Einzelnen von euch zugeschnitten ist – zu gehen. Und noch einmal erinnern wir euch daran, dass ihr nichts von alledem in den 20:00 Uhr Nachrichten hören werdet. Wir schildern hier kein Szenario aus einem klassischen Hollywood Kinofilm – keine „Massensichtung“ von UFOs und Aliens, bei der die Menschen schreiend davon laufen. Nein, worauf wir uns beziehen, sind Begegnungen einer sehr verschiedenen Art. Begegnungen, die innerhalb eures ganz privaten Bereichs stattfinden werden, und wir meinen das sehr wörtlich. Denn was ihr „sehen“ werdet, nehmt ihr innerhalb der Grenzen eurer Wahrnehmung auf, und selbst wenn es dann geschieht, während gleichzeitig noch andere Personen anwesend sind, so werden sie nicht dieselben Dinge bemerken. Denn hierbei geht es sozusagen um die Feinjustierung, die Anpassung, um zwischen die Ebenen zu sehen, die bisher immer einen nicht einzusehenden Raum für euch bildeten.

Ihr werdet anfangen das zu sehen, was in jenen dimensionalen Bereichen verborgen liegt, die denselben Raum belegen, wie ihr es tut, aber eben auf einer anderen Schicht, oder Membrane, wenn ihr so wollt. Überdies waren die Menschen bisher darauf beschränkt, nur diese eine, hauchdünne Schicht der gesamten Schöpfung zu belegen, in der sie leben. Ferner waren sie nichtsahnend darüber, dass sie förmlich in einem riesigen Pott mit anderen Realitäten schwimmen. Schöpfungswirklichkeiten, die mit euren Gegebenheiten auf äußerst komplexe – und zur gleichen doch Zeit außerordentlich schlichter – Weise eng verflochten sind. Es kann mit den Saiten einer Gitarre verglichen werden, die nebeneinander liegen, sich aber gegenseitig nie berühren. So ist es auch hierbei, denn es war euch bisher eben nur möglich, diese Schicht, so dünn wie ein Mariengarn, wahrzunehmen. Doch jetzt werdet ihr nacheinander – einer nach dem anderen – dazu eingeladen, ja aufgerufen, weitere Saiten anzustimmen. Folglich wird es euch dann möglich sein, noch mehr von diesen himmlischen Klängen, die bisher lediglich eindimensional gespielt wurden, auf- und anzunehmen. Ihr Lieben, ihr seht so vielem entgegen, worauf ihr euch freuen dürft. Und selbst wenn einige von euch noch etwas Zeit brauchen, bevor sie dieses Orchester erklingen lassen, so denken wir, dass ihr alle davon überzeugt sein werdet, dass ihr – sobald ihr eure Augen auf die ersten Anzeichen dieser parallelen verlaufenden Saiten richtet – der Ansicht sein werdet, dass es das Warten absolut wert war.