Wie ihr inzwischen nur allzugut bemerkt habt, ist die Zeit der Schöpfer- und Schöpfungskraft angebrochen und damit kommen völlig neue Aufgaben auf euch zu. Wir wissen, dass dies einschüchternd klingen mag, aber erinnert euch daran, dass ihr bereits über ausreichend Vorkenntnisse auf diesem Gebiet verfügt. Und deshalb könnt ihr auf der nächsten Etappe eurer Reise nicht fehlgehen. Ihr Lieben, ihr wurdet alle bestens darauf vorbereitet und denkt daran, was wir euch immer wieder gesagt haben: ihr wurdet sozusagen handverlesen für diese Aufgaben, die nun vor euch liegen. Und darum haben wir vielleicht momentan mehr Vertrauen in euch, als ihr selbst. Das ist durchaus leicht verständlich, denn die Vergessenheit, die sich – als ihr vor langer Zeit euren Erdenweg angetreten habt – wie eine schwere Decke über euch gezogen hat, ist nicht leicht zu durchdringen gewesen. Doch jetzt ist es fast so, als ob jemand eine Ecke dieses bleiernen Vorhangs des Vergessens ergriffen hätte und nun beginnt, diesen ganz langsam und sorgsam vor euch zu lüften und so könnt ihr nun alle sehen, wie das Licht hereinkommt und zum allerersten Mal in dieser Verkörperung (Inkarnation) in die Tiefe eurer Seele dringt. Denn jetzt dient euch der Mantel des Vergessens nicht mehr und ihr seid dazu aufgerufen, euch aufzusetzen, eure Augen zu reiben und euch einen Überblick über die Situation zu verschaffen.

Denn während das Licht anfängt durchzusickern, wird es offenbar, dass ihr tatsächlich überall von Wundern umgeben seid, die jetzt nur darauf warten, von euch wahrgenommen zu werden. Anders ausgedrückt: es besteht kein Anlass dazu, von den Gedanken, darüber was noch alles getan werden muss, gestresst zu sein – alles, was du tun musst, ist einfach nur daran zu denken, was gerade vor dir liegt und darauf wartet, jetzt von dir gewürdigt zu werden. Mit anderen Worten: das hier ist kein Verfahren, das von dir erwartet, dass du schwitzt und dich abmühst, schwere Lasten bergauf schleppst, immer gegen den Strom ankämpfend. Nein, hier geht es schlichtweg um’s ERLAUBEN, weit (geöffnet) zu sein, so dass eure Neugier darauf geweckt wird, alle Möglichkeiten, die schon fruchtbringend und ertragreich vor euch liegen, aufzuspüren. Mit anderen Worten ist alles – was ihr jemals tun müsst, um euren Platz auf Erden in den Himmel auf Erden umzuwandeln – bereits da und wartet nur auf eure Berührung. Versucht euch in all‘ dieser Unermesslichkeit nicht zu überfordern. ERLAUBT euch einfach, zu SEIN, und der Kreativitätsfluss, der in dir schlummert, wird beginnen, in immer stärker werdendem Maße zu fließen und indem du das tust, tust du schon alles, was getan werden kann und muss.

Es geht nur um deine ERLAUBNIS, es geht nicht darum, dich abzumühen, dich unter Druck zu setzen und deine Zähne zu fletschen, um dich auf die enorme Herausforderung vorzubereiten, die dich zu erwarten scheint. Nein, es geht darum, in dieses unendliche Meer an Möglichkeiten einzutauchen und endlich damit anzufangen, herumzutollen und wir benutzen dieses Wort ganz bewusst. Denn das ist es, worum wir euch dringend bitten: hört endlich auf, euch so große Mühe zu geben und habt einfach Spass. Seid wie die Kinder, die in dieser Magie, die sie von allen Seiten umgibt, schwelgen. Denn desto mehr ihr versucht „wohl erzogen“ und „angepasst“ und „gut“ zu sein, desto sicherer könnt ihr sein, dass dieser Prozess immer langsamer und zäher verläuft. Denkt daran: ihr könnt das in keinster Weise steuern, oder besser gesagt, wenn ihr versucht, den ganzen Verlauf zu kontrollieren, bringt ihr damit< alles zum Erlahmen. Lasst einfach alle Hemmungen und Beschränkungen los, taucht darin ein und fangt an, diese vollkommen neuen Wege zu erforschen, die eigens zu euren allerhöchsten Gunsten eröffnet wurden. Erinnert euch an unsere Worte: aus Chaos entsteht Entwicklung und ihr müsst euch dabei selbst ERLAUBEN, diesen labyrinthartigen Weg, der kreuz und quer vor euch zu verlaufen scheint, einfach ‚mal zu verlieren. Mit „Wege verlieren“ meinen wir einfach jedwede Kontrolle darüber loszulassen. Und du bist herzlich eingeladen, nach allen Richtungen hin zu forschen, solange es eine Ausrichtung ist, die dein Herz zum Singen und Klingen bringt.

Denn das soll keine Plagerei sein, sondern das Er-Schaffen im Sinne eines Wunders, in Ehrfurcht und voller Heiterkeit, und wir wollen, dass ihr euch das heute zu Herzen nehmt. Ihr sollt euch nicht hinsetzen und mit einem Lineal in der Hand fein säuberlich die Linien vorzeichnen, damit alles an seinem exakt durchdachten Platz einfindet. Nein, ihr sollt es so machen, wie Kinder es tun würden: alle Bausteine auf einen riesigen Haufen werfen, sich mitten hinein setzen und anfangen, die Dinge ringsherum zu schmeißen, verschiedene Kombinationen erprobend, ohne darüber nachzudenken, was genau wohin sollte. Erinnert euch: es gibt hinter alledem einen sorgfältigen Plan, einen, in den ihr vorher bestens eingeweiht gewesen seid, aber damit sollt ihr euch jetzt nicht belasten. Ihr müsst jetzt euren Kopf vollkommen frei machen und wissen, dass sich dann – und nur dann – alles fügen wird. Denn wenn ihr versucht, es nach eurem Sinne zu verschieben: von hier nach dort und das Eine muss vor dem Anderen kommen und das passt hier besser, als dort – dann erschafft ihr für euch selbst und auch für eure Mitmenschen nur Stolpersteine und Hemmnisse. Lasst einfach los und habt Freude dabei, zuzuschauen, wohin euch eure Reise führt. Genießt den Ritt und lasst die Zügel los, damit sie nicht anfangen sollteneuch zu drosseln und zurückzuhalten. Alles was ihr jetzt tun müsst, ist euch völlig freien Lauf zu geben. Und so . Und deshalb sagen wir an dieser Stelle noch einmal: fangt an eure Hemmschwellen zu überwinden und schaut, was sich dann vor euren Augen – wie aus dem Nichts – erheben wird.