Wie ihr bereits sehen konntet, haben die Wogen der Energien, die seit eurem Treffen am letzten Sonntag über euch hereingebrochen sind, noch vieles aufgewühlt. Durch das einströmende Licht sahen sich viele von euch vor große Herausforderungen gestellt und konnten dadurch ihrer Stärke und ihrer innewohnenden Kraft begegnen. Und deshalb kann nicht alles, was dieses Licht hervorbrachte, als nachteilig ausgelegt werden. Denkt bitte daran, was immer das Licht durchdringt und an die Oberfläche bringt, geschieht nur aus einem Grund, nämlich um euch eure Stärke aufzuzeigen und den Weg in euer Innerstes zu bahnen – indem ihr den Themen, die noch hinter dem Licht „lauern“, sozusagen von Angesicht zu Angesicht, gegenübersteht. Und wenn wir lauern sagen, so ist das nicht unheilvoll gemeint, sondern beschreibt eher den Inhalt der verbliebenen energetischen Musterabdrücke, die euch an eurem Weiterkommen hindern, wenn sie nicht endgültig mit der kompletten Wurzel enthoben werden. Also wisst, dass alles gut ist, selbst wenn euch der Wind kräftig um die Ohren geblasen hat und es zuweilen sehr stürmisch zuging. Dieser Wind des Wandels dient euch auf die bestmögliche Weise, indem er jedes Hindernis entfernt, das noch zwischen euch und eurem wahren Kern steht.

Wir wissen, dass das nichts Neues mehr für euch ist und entsprechend schlussfolgern wir, dass ihr gerade tief Luft holt und euch bereit dafür macht, wieder eine weitere Schicht abzutragen. Denn durch jede einzelne Schicht, durch die ihr euch hindurcharbeitet, könnt ihr fühlen, wie sich die Bande zwischen euch und eurem innersten Kern kräftigen. Denn ihr werdet immer mehr zu dem Wesen, das ihr wahrhaftig seid. Und es überrascht hier wahrlich niemanden mehr, dass dieser Prozess wirklich Schritt für Schritt erfolgen muss. Und inzwischen habt ihr bereits jede Menge Schritte auf dieser „Himmelsleiter“ bestiegen, wenn wir das so umschreiben dürfen. Die Vergangenheit ist einen Steinwurf entfernt und ihr habt so vieles auf eurem Weg gemeistert. Schaut darauf zurück, wo ihr hergekommen seid, denn habt ihr nicht all‘ das gemeistert, um endlich an diesen Aussichtspunkt zu gelangen?

Und vertraut uns, wenn wir euch noch um ein letztes kleines bisschen Geduld bitten, denn wenn ihr nur sehen könntet, wie wenig Schritte noch vor euch liegen, würdet ihr alle jene letzten verlockenden Schritte auf dem Weg zum Gipfel in großer Eile nehmen. Wenn ihr das macht, werdet ihr dabei wohl ziemlich außer Atem geraten, deshalb empfehlen wir euch, ruhig auf eurem eingeschlagenen Pfad zu bleiben. Das kommt euch sehr zugute und dauert „bis ganz nach oben zur Spitze“ auch nicht länger. Denn hier, wie in allen anderen Dingen auch, entfalten sich die Ereignisse in der dafür vorgesehenen Zeit und in der benannten Abfolge. Folgt eurer eigenen inneren Stimme und denkt daran, dass jeder einzelne Schritt, den ihr nehmt, unabhängig davon, wie schwer, oder unbeschwert er auch sein mag, euch bestimmungsgemäß voranbringt.

Und wieder beglückwünschen wir euch zu der hart erarbeiteten Leistung, die ihr in diesen wenigen Tagen vollbracht habt und bitte haltet euch immer im Gedächtnis, dass ihr schließlich zu eurem innersten Kern vordringt. Dieser Raum bringt euch zur allerletzten Türe, die zwischen euch und eurer völligen Offenbarung liegt.