Zwischenzeitlich seid ihr euch bewusst, dass für viele von euch die Energieerhebungen weitergehen, während andere hingegen schon in ruhigerem Gewässer angekommen sind. Vergesst dabei nie auf eure innere Stimme zu hören, bevor ihr einem anderen nacheifern wollt und zieht auch keine Vergleiche zu den Wegen eurer Mitmenschen. Noch viel weniger sollt ihr annehmen, dass ihr auf der falschen Fährte seid. Mit anderen Worten, obschon diese Zeiten gerade sehr intensiv sind, werden sie von jedem von euch unterschiedlich wahrgenommen. Selbst wenn ihr auf einen Menschen trefft, der ähnliche Erfahrungen wie ihr durchlebt, so gibt es keinen Anlass zur Sorge, wenn dem einmal nicht so ist und ihr eben keinen Gleichgesinnten antrefft.

Ihr seid alle gleich, ob ihr derzeit nun den tiefsten geistigen, oder körperlichen Herausforderungen gegenüber steht, oder schon in glücklichen Gewässern segelt. Keiner ist mehr, oder weniger wert, als ein anderer. Und wie wir schon zu einem früheren Zeitpunkt erwähnten, ist es durchaus wichtig, dass ihr den Fokus auf eurer Reise nicht verliert, indem ihr anderen zu sehr über die Schultern schaut. Das soll für euch nun keineswegs heißen, sich nicht mehr mit euren Mitmenschen auszutauschen, doch bitte nehmt nicht den Maßstab eines anderen zum Vergleich. Ihr seid alle untereinander verbunden, doch ein jeder von euch „singt zu seiner eigenen Melodie“ und wennschon ihr alle gemeinsam einen wohlklingenden und harmonischen Chor ergebt, so ist eure eigene Stimme doch einzigartig und mit keiner anderen vergleichbar.

Verlasst euch darauf: alles ist gut, auch wenn ihr vielleicht eine andere Sichtweise habt, als eure Zeitgenossen, so besagt es doch nur, was eurer Wahrheit entspricht und was deren Perspektive ist. Doch am Ende werdet ihr alle das gleiche Ziel haben, nur die Wege werden sehr individuell und unterschiedlich sein. Manch‘ ein Weg mag direkt und ohne Schwierigkeiten verlaufen, während sich ein anderer auf seinem Weg ständig so fühlt, als habe er sich in einem einzigen Netz von Wirr Warr verhangen, das ihn ihm Fortkommen verlangsamt. Vergegenwärtigt euch einfach, egal wie hart, oder auch wie leicht ihr meint, es gerade zu haben, so macht ihr doch alle die gleichen Fortschritte. Vielleicht fühlt sich diese Aussage für manch‘ einen nicht so an, doch es bleibt ein unbestreitbarer Fakt. Hoffentlich hilft euch das, einen divergenten Blickwinkel auf eure Reise zu werfen, wenn ihr wieder einmal meint, im Nachteil zu sein und hinter euren Gefährten zurückzubleiben.

Ihr Lieben, ruft euch immer wieder ins Gedächtnis, dass ihr das alle zusammen bewerkstelligt und wie ein altes Sprichwort sagt: „gemeinsam seid ihr stark“ (zusammen stehen wir, alleine fallen wir/together we stand, divided we fall/Pink Floyd Liedtext). Und nicht fallen im Sinne von versagen, oder der Versuchung zu verfallen, diese Reise im Alleingang noch herausfordernder werden zu lassen. Also denkt bitte daran, noch näher aneinander zu rücken und behaltet euch auch in Erinnerung, dass ihr alle einen wichtigen Beitrag zu diesem riesigern und leuchtenden Netz leistet. Einem Netz, das ihr gemeinsam habt entstehen lassen, indem jeder seinen einzigartigen Faden eingebracht und ihr dann alle zusammen diese beispiellosen Fäden miteinander verwoben habt. Dieses Netz wird euch alle auffangen und tragen, egal wieviel ihr meint, dazu beigetragen zu haben, oder wieviel ihr erwartet, von dieser lebensspenden Webebindung zurückzubekommen. Denn auch hier seid ihr alle von gleichem Bedeutungsumfang, denn was ihr in dieses Netz eingespeist habt, ist genauso einmalig, wie das, was ihr davon empfangt. Miteinander gebt und nehmt ihr zu gleichen Teilen, im wunderbaren Einklang untereinander, so dass es eine wahre Freude und ehrfurchtsgebietend für uns ist, dieser ganzen lebendigen Erschaffungsphase zuzusehen. Es ist wahrhaftig euer Schaffen/eure Kreation und daher gibt es keinen Grund für euch zu glauben, dass ihr auf irgendeine Art benachteiligt seid. Unabhängig davon, auf welchen Höhen- oder Tiefflügen ihr euch gerade befindet, so werdet ihr schlussendlich alle aufsteigen. Als erleuchtete Seelen habt ihr beschlossen, euer Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und das ist Grund genug, euch empor zu heben. Mit jedem Tag spinnt dieser Webstuhl des Lichts ein Netzwerk, das sich immer weiter ausdehnt und mit jdem Tag tragfähiger wird. Wenn ihr euch zusammenschließt, so wird das nicht nur euch zugute kommen/dienlich sein, sondern auch das Leben eurer Mitmenschen im Außen beeinflussen. Ihr spinnt immer weiter und weiter an diesem Netz aus Liebe, verwebt Faden für Faden und jedes Mal, wenn ihr in dieses Gewebe eintaucht, etwas einbringt oder daraus entnehmt, festigt es sich noch mehr. Wir sagten es zu eingangs bereits, jede dieser Handlungen trägt denselben Wert und desto mehr ihr euch daran labt, desto mehr wird es sich anreichern. Also richtet euch permanent nach dem Licht aus, das euch inzwischen von allen Seiten umfasst, denn damit stärkt ihr euch selbst und andere immer wieder. Auf diese Art wird es euch gelingen immer mehr mutlose Seelen aufzufangen. Sie sind zu ermüdet, um diesen Weg alleine zu gehen, aber bereit dafür, sich aufzuraffen und anzustrengen, wenn sie sehen, was ihr bereits hinter euch gebracht und mit diesem Flechtwerk vollbracht habt.