Ihr Lieben,

Ihr seid nun eine ausreichend geraume Zeit diesem riesigen Zustrom an Energie ausgesetzt gewesen und doch sind einige von euch noch sehr darum bemüht, in all‘ diesen Verschiebungen und Umordnungen, ihr Gleichgewicht zu finden. Das war zu erwarten, denn ein jeder von euch hat seine eigene und individuelle Art – damit umzugehen – und demgemäß zieht euer Körper und natürlich auch euer Emotionalkörper nach. Mit anderen Worten mag es euch so vorkommen, als würdet ihr momentan gerade ein bisschen in eine andere Richtung segeln, als die Menschen in eurer Umgebung, aber lasst euch dadurch in keinster Weise beunruhigen. Wenn ihr in euch hineinfühlt, wisst ihr genau, was richtig ist, und was nicht, und es besteht keine Notwendigkeit für euch, gegen den Wind zu segeln. Anders ausgedrückt: auch wenn viele eurer Mitmenschen in das gleiche Rohr blasen, so gibt es dennoch für euch keinen Anlass die Richtung zu wechseln. Denn euer Wind trägt euch genau dorthin, wo ihr sein sollt und solange ihrer eurer inneren Stimme und Führung folgt, werdet ihr genau den sicheren Hafen erreichen, den ihr gerade so vehement ansteuert.

Bringt euch bitte noch einmal in Erinnerung, dass ihr nach einer sehr, sehr langen Reise diesen Hafen ansteuert, und auch wenn euer aller Bestimmungsort derselbe ist, so hat doch ein jeder von euch seinen eigenen Weg – gemäß seiner Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Begabungen – dazu beigetragen. Ihr alle tragt verschiedene Samen in euch und so, wie unsere Mutter Natur, müsst auch ihre euer Saatgut dort ausbringen, wo es die besten Wachstumsbedingungen vorfindet. Deshalb wiederholen wir noch einmal, ALLES IST GUT IN DER GESAMTEN SCHÖPFUNG und wie ihr zu sagen pflegt: folgt einfach eurem Bauchgefühl. Und seid sicher, was auch immer ihr tut, es wird von großem Nutzen sein, sowohl kurzfristig gesehen, als auch auf lange Sicht hin. Ihr bringt den Samen der Liebe aus und dieser Samen muss in alle Windrichtungen ausgebracht werden und unter jedweden Bedingungen gedeihen und reifen. Manch einer von euch bestellt sein Feld in der Nähe seiner Heimat, während anderorts die Arbeit/Aussaat vielleicht ein wenig später erfolgt und die Früchte noch weiter fort getragen werden. Wir sagen es noch einmal: eure Reise gleicht keiner Anderen, macht also bitte nicht den Fehler und verfallt gleich in Panik, wenn ihr zuweilen eure Mitreisenden aus den Augen verlieren solltet. Ihr verfolgt alle das gleiche Ziel, aber alle aus verschiedenen Blickwinkeln, Richtungen und Stützpunkten.

Also verlasst euch darauf, dass, was auch immer als nächstes geschieht, und wo auch immer ihr euch plötzlich gerufen fühlt hinzugehen, oder zu verweilen, ihr macht genau das, was ihr tun solltet und das am richtigen Ort/Platz. Während die Einen wie emsige Bienchen hin und her schwirren, fühlen sich Andere eher angehalten zu ruhen, oder sogar im Leerlauf. Und wieder sagen wir, ihr verrichtet alle die gleiche Arbeit, nur in der Art und Weise und mit der Geschwindigkeit, die sich für euch als die richtige anfühlt. Das Endergebnis wird dasselbe sein, sorgt euch also nicht darüber „euren einwandfreien Beitrag“ geleistet zu haben. Ihr tragt alle euren wahrhaftigen Teil dazu bei und das meinen wir im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist alleinig eure Präsenz auf diesem Planeten Erde, in diesem physischen Körper, die den Erfolg dieses gesamten Unterfangens sicherstellt. Und wieder bedanken wir uns bei euch allen und halten euch an, weiterzusegeln, in dem Wissen, dass diese Winde, egal wie stark sie wehen, oder aus welcher Richtung sie euch auch antreiben mögen, sie euch zu dem vorgesehenen Hafen in der dafür bestimmten Zeit bringen werden.

In Licht und Liebe