Heute, meine Lieben, seid ihr in eine völlig neue Phase eingetreten, eine Phase, in der du fühlen kannst, wie eine leichte Brise frischer Luft dein Gesicht umspielt. Denn du bist wieder einmal aus deinen Geburtswehen aufgetaucht und nun fühlt es sich für dich an, als hättest du einen ziemlich beschwerlichen Teil dabei hinter dir gelassen und jetzt befreit bist, um in einer viel lebendigeren Weise weiter zu machen. Denn wieder einmal hast du einige alte Gewänder von dir abgestreift, Dinge – die bereits so lange an dir hafteten, dass du fast vergessen hättest, dass sie noch an erster Stelle stehen. Also nimm dir die Zeit, dich selbst hochleben zu lassen, denn du hast einmal mehr gezeigt, dass du elastisch genug bist um noch weiter in diese unberührte luftige Höhe zu steigen.

Wie gewohnt sprechen wir in Gleichnissen, aber wir denken ihr wisst, was wir damit meinen. Auch wenn einige Dinge, auf die wir verweisen, von vielen von euch nahezu nicht wahrgenommen werden, so empfindet ihr es doch als befreiend für euer ganzes System, wenn sie fehlen. Doch dieser Vorgang des Schiebens und Ziehens, des Drückens und Loslassens in einer fast rhythmischen Weise, bringt euch nicht nur auf eurem eigenen Weg voran, es gewährleistet euch auch mit immer leichterem Gepäck zu reisen. Also nimm‘ diesen tiefen (Atem)zug, wie du es sicherlich verdient hast, nachdem du wieder in die eisigen Gewässer der Zweifel getaucht wurdest und erneut davon sogar noch sicherer gerettet wurdest, so dass dies der einzige Weg für dich ist und diese Reise das ist, wovon du seit Ewigkeiten geträumt hast. Auch wenn es sich nicht immer wie eine Traumreise anfühlt; doch sogar wenn es hart auf hart kommt, weißt du, dass du kein wirkliches Verlangen danach hast, zu sagen es ist Schluss und dann dahin zurückkehrst, wo du hergekommen bist. Denn du fühlst, dass du selbst in den dunkelsten Stunden vom hellsten Licht angezogen wirst.

Und selbst wenn der Lauf der Dinge sich manchmal zu verdoppeln scheint und dich in eine Sackgasse leitet, spürst du noch immer die Bewegung, die dich irgendwie nach vorne treibt. Du hältst dich nie lange in stehenden Gewässern auf, und selbst wenn du dort bist, weißt du, dass auch dies nach Plan verläuft. Denn es wird nicht von dir verlangt einer endlosen Abfolge von Stromschnellen standzuhalten, ohne die Chance zu haben ein – und auszuatmen und dir hie und da eine kleine Pause zu gönnen. Denn du brauchst genau diesen Takt, ein An – und Ausschalten der Empfindungswellen; vom Antrieb und Druck hin zur Abschwächung in eine etwas langsamere und ruhigere Phase, in der du die Möglichkeit findest, wieder neuen Atem zu schöpfen und ein wenig Erholung zu finden, bevor du wieder nach vorne schnellst.

Aber diese ruhigen Momente, wenn wir sie so nennen dürfen, scheinen manchmal die etwas anspruchsvolleren zu sein, denn in dieser Zeit hat dein Verstand ein bisschen mehr Raum, um erneut darüber nachzudenken und nachzuspüren und dann beginnen wieder Unsicherheit und Zweifel ihre kleinen Köpfe empor zu strecken [aufzukeimen]. Also ist für viele die Zeit der intensiven körperlichen Zeichen vielleicht die erträglichere, weil ihr dann nicht nur die Bestätigung – die ihr braucht – dafür bekommt, dass tatsächlich etwas im Gange ist, aber eure Gedanken keine Chance / Möglichkeit haben euch fehlzuleiten und es wird darauf hinauslaufen, dass ihr ruhig in einer Ecke sitzt und vielleicht nur ein klein wenig schmollt. So wechseln sich die Zeiten intensiver Aktivität, durchsetzt von ein paar Tiefpunkten [down] ab, um sie so zu nennen, und jede bringt ihre eigene, einzigartige Herausforderung mit sich. Aber für euch, die ihr schon erfahrene Reisende seid, denken wir, ihr habt einen Weg gefunden euch in der reißenden Strömung genauso zurecht zu finden, wie im stehenden Gewässer. Ihr habt gelernt euch zu verbinden, sowohl mit eurer eigenen inneren Mitte, als auch mit dem gesamten Netzwerk von Mitreisenden da draußen, und als solches bist du sehr bewandert darin, alles anzunehmen, egal wie entmutigend die Welle ist, oder wie gespenstisch still das Wasserbecken auch immer zu sein scheint.

Du bist gut vorangekommen und wirst es auch weiterhin tun, denn du hast dein Hauptaugenmerk auf die eine Wahrheit gelenkt, die du kennst, nämlich dass du dazu bestimmt bist diesen ganzen Fluss zu erobern und im verheißenen Land anzukommen, das du irgendwo in der Ferne schon sehen kannst.Und am besten ist, dass du nun weißt, dass du dort in Gesellschaft einer großen Anzahl von anderen leuchtenden Seelen, wie du eine bist, ankommen wirst. Du bist nicht mehr alleine auf diesem Fluss, tatsächlich hast du dich bereits mit so vielen anderen auf dem Weg verbunden und du kannst schon ihre Freudenrufe hören, und du kannst jedem von dem du hörst, dass er in Bedrängnis ist, ermutigend zurufen. Und auf diese Weise könnt ihr euch auf dieser Reise gegenseitig unterstützen.

Lasst uns einfach die heutige Mitteilung mit einem Gruß von unserer Seite abschließen. Wir sind in Ehrfurcht vor euren Leistungen, und selbst wenn dies keine Neuigkeiten für euch sind, möchten wir euch alle daran erinnern, dass ihr in den letzten Wochen einen sehr langen Weg zurückgelegt habt. Und die größte Errungenschaft, die ihr in letzter Zeit gewonnen habt, ist die Verbindung, die ihr untereinander geschmiedet habt, während ihr in dem aufgewühlten Wasser dieses Flusses hin und her geschleudert wurdet. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass du dir die Zeit nimmst, um auf andere zuzugehen, während du manchmal kaum den Kopf über Wasser halten kannst – und so sind wir hier, um euch alle daran zu erinnern, dass ihr in der Tat etwas sehr erstaunliches erreicht habt. Also, Ruhm und Ehre für euch alle: du hast nicht nur dir selbst geholfen dich an den Ufern des Flusses weiter zu bringen, du hast dich auch noch mit den anderen Mitreisenden verbunden, auf eine Art und Weise, so dass ihr eine unzerbrechliche Kette aus Licht geknüpft habt, jedes Glied zieht den Anderen mit sich und jedes zusätzliche Glied an dieser Kette stärkt die Anderen in gleichem Maße. Also sagen wir noch einmal, vergesst nicht euch selbst zu danken, für das, was ihr vollbringt. Denn alles was ihr bewirkt, ist nichts weniger als wunderbar und wir danken euch allen aus tiefstem Herzen und das übermitteln wir euch auch im Namen der gesamten Schöpfung.