Die Zeit der Abrechnung ist in vielerlei Hinsicht schon seit geraumer Zeit hier, ihr Lieben, da ihr euch vom Ausmaß der einströmenden energetischen Ladungen hin – und hergeschoben fühlt. Und wenn wir sagen Abrechnung, so beziehen wir uns nicht auf eine oft in der Bibel prophezeite Plage, nein, wir verweisen vielmehr auf die Tatsache, dass ihr alle so tief in euch gegraben habt, dass ihr schon fast den Boden des Behältnisses abschabt, auf der Suche nach entgangenen Hinweisen darauf, wer ihr wirklich seid (was dich ausmacht). Dir wurde jetzt immer klarer, was du nicht bist, weil du das Gefühl der Trennung von der sogenannten „normalen“ Welt immer deutlicher wahrnimmst. Und somit kann dein Gefühl, das du ausschließlich auf Vertrauen aufgebaut hast, über einen tiefen Abgrund zu schweben und unsicher auf schwammigem Boden zu laufen, sehr stark sein. Denn du hast alles bereitwillig hinter dir gelassen, was der Rest der Menschheit als die normale Form des Lebens ansieht, aber bis dato hast du noch keine klare Vorstellung davon, was dich künftig erwarten wird. Denn es gibt wenige, oder gar keine Anhaltspunkte dafür, was du bereits offensichtlich werden lässt (manifestierst), da es in so vieler Hinsicht im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar für die Außenwelt ist.

Oh ja, du hast in der Tat den größten Sprung in die Ungewissheit gewagt, den es überhaupt gab, in dem du dich entschlossen hast, dich von den Bindungen an das Althergebrachte zu lösen, ohne überhaupt eine klare Vorstellung davon zu haben, wohin dein Weg dich führt. Oder besser gesagt: Tief in deinem Inneren weißt du, was du möchtest und was du realisieren wirst und weil dies immer noch sehr schwer mit den menschlichen Sinnen in der Realität zu erfassen ist, hast du kein kleines, sondern ein großes Verlangen, mit dem du umzugehen lernen musst. So kann zum Beispiel jederzeit das überwältigende Gefühl der Unsicherheit oder der Verwirrung auftauchen, worauf du dich fragen wirst: „Habe ich so richtig gehandelt?“ und du wirst sehr schwer von diesem Gefühl loskommen.

Das ist mehr als verständlich, da ihr euch entschieden habt hierfür die Wegbereiter zu sein. Ihr reist, wie wir euch schon viele Male zuvor gesagt haben, auf noch unerforschtem Boden (Gebiet/Terrain). Dementsprechend werdet ihr keinen Fußspuren folgen können, es gibt auch keine klar abgesteckten Markierungen mit Hinweisen auf die richtige Richtung und nichts deutet darauf hin, wie weit es noch bis zur Zielgeraden ist. So wirst du dir manchmal verloren vorkommen, wie ein kleines Kind im Wald, um eine dir vertraute Ausdrucksform zu gebrauchen, und die Versuchung es als beendet zu betrachten und dann deine eigenen Fußspuren zurückzuverfolgen, kann zeitweise überwältigend sein. Aber wenn du wirklich aufhörst, darüber nachzudenken, wirst du erkennen, dass es kein zurück mehr gibt. Und die alte Welt, die du zurückgelassen hast, ist kein Zufluchtsort mehr, den du in Betracht ziehen könntest. Es ist kein Standort mehr für dich, denn es gibt dort keinen Winkel, den du gut heißt (als bejahend empfindest). Hier stehst du also, scheinbar mitten im Geschehen und nichts weist darauf hin, wohin dein Weg dich führt und du willst keineswegs dorthin zurückkehren, was du hinter dir gelassen hast.

In Zeiten wie diesen musst du alle Sinne beisammen haben und versuchen, nicht nur mit deiner inneren Stimme (deinem inneren Zentrum) eine Verbindung zu halten, sondern auch mit dem Netzwerk von Mitreisenden, die das gleiche endgültige Ziel vor Augen haben, wie du auch. Ihr müsst euch gegenseitig versichern, dass ihr nicht verloren seid (ermuntern). Ihr tragt regelrecht einen Peilsender in euch, der so stark ist, dass er nicht außer Kraft gesetzt werden kann, egal wie sehr ihr es auch versucht, und du wirst deinem Pfad folgen, auch wenn du dich so fühlst, als würdest du mit verbundenen Augen in den Abgrund der Verzweiflung schreiten. Doch in Wahrheit bist du nur wenige Zentimeter von der Lichtung entfernt, an der du schließlich in der Lage sein wirst zu sehen, was du im Herzen bereits weißt und das sagen wir dir nicht, um zu versuchen deine Augen erneut zu verschleiern (deinen Blick zu trüben). Ihr geht energisch voran, selbst wenn ihr euch schwacher als schwach fühlt und als solches möchten wir, dass ihr diese Stärke, die ihr ausstrahlt, auch spürt indem ihr euch mit all‘ jenen zusammenschließt, die von derselben Kraft – wie ihr – angetrieben werden. Ihr seid Leuchtfeuer und auch wenn die Baumkronen des Waldes, den ihr durchreist, derzeit wenig Licht durchdringen lassen, so wird sich dein Licht in den Augen der anderen da draußen widerspiegeln.

Also sucht ihre Gesellschaft und das könnt ihr tatsächlich auch von zuhause aus tun. Denn in dir ertönt so ein hoffnungsreicher Ton und dieser Ruf lässt die Herzen der Anderen erklingen und auch all jener, die sich innerlich mit diesem Sender in Einklang bringen. Und wenn du dich hinsetzt, um diesen inneren Klang zu vernehmen, so wirst du tatsächlich deine Mitreisenden und Weggefährtinnen mit summen hören. So nimm‘ dir bitte die Zeit dich in Zurückgezogenheit hinzusetzen und dich auf diesen Chor einzustimmen, dessen bedeutendes Mitglied du bist. Durch die Klarheit ihrer Stimmen wirst du zur Ruhe kommen und das wird es dir möglich machen, die Kraft wahrzunehmen, die von euch allen ausgeht. Hoffentlich erleichtert es dir ein wenig die letzte Strecke deiner Berg- und Talfahrt (Dschungelreise), weil du in deinem Herzen der Herzen wissen wirst, dass ihr zusammen nicht nur in die perfekte Richtung geht, sondern ihr euch in Gesellschaft einer Vielzahl von anderen leuchtenden Wesen, überall auf der Welt (die Weltkugel umspannend) in einem komplexen Netzwerk von leuchtenden Pfaden befindet, die allesamt auf das gleiche Ziel zulaufen.